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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Untersuchung: Welche Gründächer sorgen für das beste Stadtklima?
Welche Dächer und Pflanzen sind dafür besonders geeignet und in welchem Maße verbessert sich das Klima in den Städten konkret? Diesen Fragen will der Bundesverband GebäudeGrün (BuGG, Berlin) in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst (Offenbach) und der EFTAS Fernerkundung Technologietransfer (Münster) am Beispiel der Stadt Essen nachgehen. In dem Projekt sollen bereits begrünte Flächen in einem so genannten Gründachkataster eingetragen werden, weitere begrünbare Dächer in einem Potenzialkataster. Auf Grundlage dieser Daten soll ermittelt werden, welche Kühlwirkung die Pflanzen haben und welche Gründachtypen sich am stärksten auswirken. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt fachlich und finanziell mit 200.000 Euro.
Auswirkungen des Klimawandels
„Der Bericht des Weltklimarates lässt für den weiteren Verlauf dieses Jahrhunderts ein deutliches Erwärmen des Klimas und eine Zunahme von extremen Wetterereignissen in Deutschland erwarten. Starkregen mit Hochwasser kann Infrastrukturen in Städten zerstören. Langanhaltende sommerliche Hitzeperioden beeinträchtigen die Gesundheit der Bevölkerung", stellt Franz-Peter Heidenreich, DBU-Referent für Kreislaufführung und Bautechnik, fest. Die Begrünung von Dächern könne eine Maßnahme sein, um die Folgen der extremen Wetterereignisse abzuschwächen.
Grünes Potenzial
Während des Projekts werden zunächst die bereits existierenden grünen Dächer der Stadt Essen in einem Kataster erfasst. Zusätzlich werden Informationen zur Bepflanzungsart und möglichen weiteren begrünbaren Dachflächen gesammelt. „Im Anschluss werden wir verschiedene Simulationen durchführen. Die erste untersucht das Stadtklima entweder ohne Gründächer, mit den vorhandenen Gründächern oder mit Einbeziehen aller potenziellen Gründächer", erklärt Projektleiter Dr. Gunter Mann vom Bundesverband GebäudeGrün. „In einer zweiten Simulation werden die Auswirkungen der unterschiedlichen Bepflanzungsarten dargestellt."
Anpassen an den Klimawandel
Ziel sei es zu klären, in welchem Ausmaß das Anpassen an den Klimawandel mit Hilfe von Dachbegrünung erreicht werden könne und ob weitere Maßnahmen gegen sommerliche Wärmebelastung ergriffen werden müssen. „Gründächer mit ihren vielfältigen Leistungen für das Ökosystem sind meinungsübergreifend relevant für den Klimawandel. Dieses Projekt zeigt den Effekt des Begrünens nicht nur auf einzelne Gebäude, sondern auf die ganze Stadt bezogen. Das gesammelte Wissen kann so modellhaft für andere Quartiere genutzt werden", so DBU-Generalsekretär Alexander Bonde abschließend. (Quelle: GPP/BuGG)

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