Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Union: Vorschläge für Moorschutz und Torfnutzung

Die CDU/CSU-Fraktion will Moore schützen, gleichzeitig aber die Nutzung von Torf sicherstellen.

Die CDU/CSU-Fraktion schlägt vor, den Moorbodenschutz beispielsweise durch Torfmooskultivierung zu fördern. Bild: GABOT.

Die CDU/CSU-Fraktion schlägt dazu in einem Antrag (20/2351) vor, den Moorbodenschutz durch „Anreize und neue Nutzungsmöglichkeiten“ wie Torfmooskultivierung oder Paludikulturen auf bislang agrarwirtschaftlichen und wiedervernässten Flächen zu fördern. Zudem plädiert sie dafür, beim Schutz der Moore und Moorböden auf freiwillige und kooperative Ansätze zu setzen.

Eingriffe in das Eigentum durch Nutzungseinschränkungen etwa müssten vollumfänglich entschädigt werden. Ferner seien Forschung und Entwicklung für die Nutzung von Torfersatzprodukten weiterhin in „enger Abstimmung mit Wissenschaft und Wirtschaft“ fortzuführen sowie Anreize zu schaffen, um Gartenbetriebe für eine Umstellung auf torfreduzierte Substrate zu gewinnen, heißt es in der Vorlage. Der Erhalt der Moore als Lebensraum seltener Arten und Kohlenstoffsenke stelle einen unverzichtbaren Beitrag für Klima- und Biodiversitätsschutz dar.

Torf aus degenerierten Moorböden jedoch sei bis heute der wichtigste Bestandteil von Blumenerden und Kultursubstraten. Letztere würden insbesondere im Obst- und Gemüseanbau eingesetzt. Ziel müsse daher sein, den Einsatz von Torf von Gartenbaubetrieben europaweit zu senken und „Schritt für Schritt“ möglichst durch Substrate zu ersetzen. (hib/SAS)

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