Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

UNIKA: Zukunft der praktischen Kartoffelforschung im Fokus

Ende November 2024 kamen Vorstand und Beirat der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) in der renommierten Versuchsstation Dethlingen (VSD) zu ihren Wintersitzungen zusammen, um die zukünftige Ausrichtung sowie die wichtige Rolle der VSD in der Kartoffelforschung zu erörtern.

UNIKA tagt in Dethlingen. Bild: UNIKA.

In einer Zeit, in der die Herausforderungen für die Kartoffelwirtschaft stetig zunehmen, wird die Dringlichkeit von Innovation und vom praktischen Versuchswesen besonders deutlich.

„Nur noch sehr wenige Forschungseinrichtungen beschäftigen sich überhaupt mit der Kartoffel, insbesondere im Hinblick auf technische Fragestellungen“, erklärt Olaf Feuerborn, Vorsitzender der UNIKA. „Die bundesweit anerkannte Versuchsstation im niedersächsischen Dethlingen gehört zu den letzten Forschungsinstituten, die sich umfassend mit den spezifischen Anforderungen und Herausforderungen unserer Branche auseinandersetzt und im gesamten Bundesgebiet beratend tätig ist.“Wie unverzichtbar die Forschung ist, zeigten auch die im Rahmen der Vorstandssitzung diskutierten zentralen Themen wie ackerbauliche Maßnahmen, Pflanzenschutz, Anforderungen der abnehmenden Hand und Nachhaltigkeitsaspekte. Die Vorstandsmitglieder waren sich einig: „Die Anforderungen steigen. Um zukünftige Lösungen zu finden, brauchen wir fundierte Erkenntnisse aus der angewandten Wissenschaft.“Einen umfassenden Überblick über die Arbeit der gemeinsam von der Kartoffelwirtschaft und den Bundesländern getragenen Versuchsstation gab es in der anschließenden Beiratssitzung. Der Forschungsschwerpunkt der VSD liegt derzeit auf verfahrenstechnischen Fragestellungen in den Bereichen Lagerung und Aufbereitung. Wie eine zukünftige Ausgestaltung der Dethlinger Forschungsarbeit aussehen könnte, wurde abschließend intensiv diskutiert.Ein Höhepunkt der Sitzung war der Rundgang durch die Versuchsstation, bei dem die Beirats- und Vorstandsmitglieder einen Einblick in die aktuellen Forschungsprojekte erhielten. „Die Arbeit hier in Dethlingen ist unerlässlich für unsere Branche“, schloss Feuerborn. „Wir wollen gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Forschungsarbeit zu Kartoffeln in Dethlingen in der Zukunft zu sichern.

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