Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

UNIKA: Kommentiert Investitionsprogramm Landwirtschaft

„Reihendüngerstreuer gehören auf die Positivliste des Investitionsprogramms Landwirtschaft“, fordert Dr. Sebastean Schwarz, Geschäftsführerder Union der Deutschen Kartoffelwirtshaft e. V. (UNIKA).

Für die UNIKA ist eine Listung von Reihendüngerstreuern unbedingt erforderlich.

„Die modernen und effizienten Reihendüngerstreuer erfüllen genau die umwelt-und ressourcenschonenden Ziele des Förderprogramm des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Sie können daher nicht ohne erkennbaren Grund ausgeschlossen werden.

Bereits zu Programmstart im Januar 2021 waren diese im Kartoffelanbau eingesetzten Maschinen nicht auf der Positivliste aufgeführt und sie sind es bis heute nicht. Eine Förderung ist damit bisher ausgeschlossen.

Mit Reihendüngerstreuern werden im Kartoffelanbau die Düngemittel exakt und verlustarm im späteren Durchwurzelungs horizont der Pflanzen abgelegt. Digitale Lösungen, wie Section Control und GPS-gestützte Ausbringung, unterstützend als passgenaue Ablegen der Düngemittel. So können diese modernen Maschinen Umwelteinträge minimieren und durch ihre hohe Effizienz können Düngermengen eingespart werden.

„In der ersten Antragsphase war das Programm bereits nach kürzester Zeit überzeichnet. Diese sehr hohe Resonanz aus der Landwirtschaft belegt, dass die Landwirte bereit sind, über eine umwelt- und ressourcenschonende Technik ihre Anbauverfahren im Sinne eines noch nachhaltigeren Anbaus weiterzuentwickeln“, so Dr. Schwarz. Das zweite Antragsfenster wurde vom BMEL bereits für das Frühjahr 2021 angekündigt. In diesem zweiten Antragszeitraum muss auch den kartoffelbauenden Betrieben die Möglichkeit einer Förderung gegeben werden,um diese modernen Maschinen zur Verbesserung des Klima-und Umweltschutzes in größerem Maße einzusetzen. Dazu ist eine Listung der Reihendüngerstreuer unbedingt erforderlich.“ (UNIKA)

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