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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
UNIKA: Feuerborn als Vorsitzender wiedergewählt
"Unser Ziel ist die Bereitstellung eines gesunden, sicheren und schmackhaften Grundnahrungsmittels. Das haben wir gemeinsam wieder geschafft“, so der Vorsitzende der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) Olaf Feuerborn im Rahmen der 25. Mitgliederversammlung der UNIKA.
Die UNIKA begeht in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag und ist damit seit einem Vierteljahrhundert ein fester und verlässlicher Partner für Politik, Wirtschaft und in der gesamten Kartoffelbranche. Dazu haben maßgeblich auch die Mitglieder beigetragen. Dafür anlässlich unseres Jubiläums herzlichen Dank an sie, hebt Feuerborn hervor. Gegründet wurde der Verband im Oktober 2001, konzipiert als Plattform für die deutsche Kartoffelwirtschaft und dem Ziel, die Zukunft der Branche aktiv zu gestalten. Von der Züchtung und Pflanzguterzeugung über die Primärproduktion mit Anbau- und Lagertechnik, die Abpacker, den Handel, bis hin zum Endverbraucher strukturiert und bündelt die UNIKA die Positionen der Kartoffelbranche.Feuerborn im Amt bestätigtOlaf Feuerborn, der seit 2017 der UNIKA vorsteht, wurde von den Mitgliedern für eine weitere Amtsperiode im Vorstand bestätigt. Im Anschluss daran wählten die Vorstandsmitglieder Herrn Feuerborn erneut zu ihrem Vorsitzenden. Dem fünfköpfigen Vorstand gehören weiterhin als sein stellvertretender Vorsitzender Leo von Kameke (geschäftsführender Gesellschafter der SOLANA-Gruppe) sowie Thomas Herkenrath (Präsident des Deutschen Kartoffelhandelsverbands e.V.), Holger Laue (Vorsitzender des Ausschusses Kartoffeln des Deutschen Raiffeisenverbands e. V.) und Franz-Bernd Kruthaup (Geschäftsführer der GRIMME Holding GmbH) an.Frau Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl, seit Juli 2025 Präsidentin des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), hielt den Gastvortrag zu aktuellen Herausforderungen im Bereich der Ernährungssicherheit. In ihren Ausführungen hebt sie auch auf die Bedrohung durch die Schilf-Glasflügelzikade ab. "Die durch die Schilf-Glasflügelzikade übertragenen bakteriellen Krankheitserreger sind eine existenzielle Bedrohung für den deutschen Kartoffelanbau. Im engen Austausch mit den Pflanzenschutzdiensten der Länder und dem Julius Kühn-Institut hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Notfallzulassungen erteilt, um die Zikade zu bekämpfen. Unser Ziel muss sein, Ernteerträge durch integrierten Pflanzenschutz, resistente Sorten und Präzisionslandwirtschaft zu sichern. Auf diese Weise sorgen wir gemeinsam für Ernährungssicherheit unter Wahrung der menschlichen Gesundheit und der Artenvielfalt“, so Frau Prof. Böl.UNIKA-JahresberichtFristgerecht zur UNIKA Mitgliederversammlung ist auch wieder der vielfach gelesene UNIKA-Jahresbericht erschienen.Detaillierte Übersichten über die Gremien, die vielfältigen Aktivitäten des Branchenverbandes im vergangenen Jahr sowie Strukturzahlen zum Kartoffelsektor enthält der Jahresbericht der UNIKA. Er ist auf der UNIKA-Homepage unter der Rubrik „Publikationen“ abrufbar.

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