- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- UNIKA: Betont die Bedeutung von Wasser f...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
UNIKA: Betont die Bedeutung von Wasser für die Kartoffelproduktion
Während sich der Januar und Februar des vergangenen Jahres überdurchschnittlich nass präsentierten, sieht es in diesem Jahr wieder ganz anders aus. Laut dem Deutschen Wetterdienst fiel der Winter 2024/25 insgesamt deutlich zu trocken aus. Mit nur etwa der Hälfte der üblichen Niederschlagsmenge war insbesondere der Februar 2025 sehr niederschlagsarm. „In Folge des sich wandelnden Klimas erleben wir mehr Temperatur- und Niederschlagsschwankungen und werden uns auf die Zunahme von Wetterextremen mit langen Trocken- und Hitzeperioden einstellen müssen“, erklärt UNIKA-Geschäftsführer Dr. Sebastean Schwarz. Auch wenn Deutschland aufgrund seiner klimatischen Gegebenheiten für den Kartoffelanbau prädestiniert ist, reicht das natürliche Wasserangebot an vielen Standorten nicht mehr aus. Unsere kartoffelanbauenden Betriebe sind daher auf zusätzliche Bewässerung angewiesen. Dabei ist die Kartoffel trotz ihrer hohen Ansprüche an eine gleichmäßige Wasserversorgung eine der wassereffizientesten Ackerkulturen. Sie reagiert überaus positiv mit höheren Erträgen und deutlich verbesserter Qualität auf die zusätzlichen Wassergaben.Auch im Bereich der Bewässerung sind digitale Werkzeug nicht mehr wegzudenken. Der Einsatz moderner Technologien wie Sensoren oder die Nutzung von Satellitendaten erleichtern zunehmend eine präzise Bewässerung und Überwachung der Felder, was zur weiteren Optimierung des Bewässerungsprozesses beiträgt. „Hier wird auch zukünftig noch viel geforscht und entwickelt werden“, ist sich Dr. Schwarz sicher.Seit vielen Jahren beschäftigen sich die Fachgremien der UNIKA intensiv mit dem Thema „Wasser“, sei es mit Modellrechnungen zum Wasserbedarf, zu technischen Aspekten oder zur nachhaltigen Nutzung. „Das Thema hat für uns eine besondere Relevanz. Wir werden Entwicklungen daher weiterhin aktiv begleiten“, so Dr. Schwarz

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.