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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Umfrage zu Samstagsöffnung
Fast ein Drittel der Einzelhandelsbetriebe macht von der Möglichkeit Gebrauch, an den Sonnabenden länger zu öffnen. Ein Fünftel verlängerte die Ladenöffnungszeit effektiv, das heißt, die Wochenöffnungszeit wurde ausgedehnt. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen, bundesweiten Umfrage des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE) unter Einzelhandelsunternehmen, die er heute auf der traditionellen Konjunktur-Pressekonferenz vorstellte.
HDE-Präsident Hermann Franzen wies darauf hin, dass die Bereitschaft zur längeren Öffnung wie erwartet vor allem durch die Größe des Betriebs, der Stadt und durch den Standort geprägt sei. In ländlichen Gemeinden hätten zum Beispiel nur 8,6% der Geschäfte am späten Samstag geöffnet, in den Innenstadtlagen aber 44,3%. In Kommunen mit weniger als 5.000 Einwohnern seien es sieben Prozent der Einzelhandelsunternehmen gewesen, in Großstädten häufig die Hälfte. In der niedrigsten Umsatzgrößenklasse mit unter 250.000 Euro Jahresumsatz hätten nur 12,3% länger geöffnet, in der obersten Klasse mit über 10 Mio. Euro Jahresumsatz dagegen 70,7%. Franzen: "Die Unternehmer im Einzelhandel haben ein klares Gespür dafür, wo eine Spätöffnung am Samstag erfolgversprechend sein könnte und wo nicht." Wie bei vorherigen Änderungen des Ladenschlussgesetzes würden viele Geschäfte zunächst einmal experimentieren. Einige würden ihre Öffnungszeit am Samstag auch wieder zurückfahren, wenn sie erkennen, dass der erwartete Erfolg ausbleibe. Andere würden sie beibehalten oder auch ausweiten. Die Entscheidung über die Ladenöffnungszeiten gehöre zu den Grundsatzentscheidungen des Betriebsinhabers, die er in eigener Verantwortung tragen müsse.
Franzen: "Bei der verlängerten Samstagsöffnung zeigte sich, dass die Unternehmen, die am Samstag länger geöffnet und ihre Wochenöffnungszeit effektiv ausgeweitet hatten, an fast allen Standorten häufiger zu denen gehörten, die auf ein Plus beim Umsatz gekommen sind. Ob sich die längeren Öffnungszeiten betriebswirtschaftlich rechnen und positiv auf den Gewinn auswirken, wird sich zeigen." (PdH)

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