Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

TURaS: 16 europäische Städte treffen sich in Dublin

Vertreter aus 16 europäischen Städten kamen vergangene Woche in Dublin zusammen, um das Projekt "TURaS" (Wege zu widerstandsfähigen und nachhaltigen Städten) zu starten.

Vertreter aus 16 europäischen Städten kamen vergangene Woche in Dublin zusammen, um das Projekt „TURaS“ (Wege zu widerstandsfähigen und nachhaltigen Städten) zu starten. Es ermöglicht europäischen Städten und den umliegenden ländlichen Gebieten Widerstandsfähigkeit angesichts der erheblichen ökologischen Herausforderungen aufzubauen.

Zum ersten Mal in der Geschichte leben mehr als 50% der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten. Bis 2050 werden vermutlich 70% der Menschheit Stadtbewohner sein, verglichen mit weniger als 30% in 1950 (UN Population Division, 2010). Zusammen mit den Auswirkungen des Klimawandels führt diese beispiellose Verstädterung zu enormen ökologischen Herausforderungen für die europäische Stadt: Beginnend mit dem Verlust urbaner Biodiversität, über erhöhte Hochwassergefahr bis hin zu einem stetig wachsenden städtischen „Fußabdruck“ auf Kosten umliegender ländlicher Gebiete!

Als Antwort auf diese Herausforderungen arbeiten Forscher, lokale Behörden und Unternehmen aus 16 Städten in 11 verschiedenen europäischen Ländern zusammen, um in den nächsten fünf Jahren neue Übergangsstrategien zu schaffen: Diese sollen europäische Städte bei widerstandsfähiger und nachhaltiger Stadtentwicklung mit Reduktion ihres ökologischen Fußabdrucks unterstützen. Jede Stadt und die jeweilige Universität werden sich einem bestimmten Forschungsthema widmen, bevor die Ergebnisse nach Ablauf von fünf Jahren in Form eines integrierten Ansatzes zusammengeführt werden.

Ein wichtiges Element des Projekts ist die Beteiligung von Bürgern, um auch deren Kenntnis und Sichtweise auf das Thema Nachhaltigkeit vor Ort mit einzubinden. Bei der Veranstaltung sagte Dick Gleeson von Dublin City Council: "Wir freuen uns sehr über das Potenzial dieses Projekts, das den Bürgern ermöglicht die Stadt der Zukunft mitzugestalten".

Das TURaS Projekt wird vom University College Dublin koordiniert und erhält Mittel in Höhe von 6,7 Mio. Euro aus dem Siebten Rahmenprogramm (RP7) der EU. Etwa 10% dieser Summe steht für die Forschungsarbeit in Deutschland zur Verfügung Deutsche Forschungspartner sind u.a. der Verband Region Stuttgart, die Universität Stuttgart und das Gartenbau Unternehmen Helix Pflanzen GmbH aus Kornwestheim. Ein Teil des Forschungsauftrages ist es, in der Region Stuttgart eine ökologisch wirksame, grüne Wand mit baubotanischen Elementen zu erstellen. (Quelle: TURaS)

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