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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
tubag: Straßenbauforum feiert Top-Premiere
Rund 150 Ingenieure und Architekten, Fachhandwerker und Baustoffhändler nahmen an den drei jeweils eintägigen Seminarveranstaltungen teil und informierten sich unter anderem über das neue Merkblatt M FPgeb sowie dessen Umsetzung in der Praxis. Die neue Seminarreihe fand in Berlin, Hannover und München statt. tubag widmete sich damit erstmals schwerpunktmäßig dem Straßenbau.
„Die Premiere unseres 1. Straßenbauforums ist vollauf geglückt. Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Fachleute aktiv mit innovativen Straßenbau-Lösungen und den neuen Regelwerken befasst haben. Die gute Resonanz zeigt, dass wir das passende Konzept und die richtigen, zukunftsweisenden Themen angeboten haben“, sagt Michael Twyhues, Produktmanager Garten-, Landschafts- und Straßenbau bei der quick-mix Gruppe.
Der thematische Fokus des 1. Straßenbauforums lag auf dem neuen „Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen in gebundener Ausführung (M FPgeb), Ausgabe 2018 (R2)“ der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). Dipl.-Ing. Bernd Burgetsmeier hatte als Autor an dem neuen Merkblatt mitgewirkt und brachte dessen Inhalte den Teilnehmern des Straßenbauforums näher. Der Bausachverständige ging dabei explizit auf Fallstricke ein und zeigte auf, wie Schäden von vornherein vermieden werden können. Technisch anspruchsvolle Herausforderungen stellen demnach zum Beispiel Bewegungsfugen dar. „Eine gute Haftzugfestigkeit zwischen Stein und Bettung verringert die Temperaturdehnung deutlich. Die Verwendung einer Haftschlämme ist unerlässlich“, so Burgetsmeier in seinem Vortrag.
Der Bauingenieur ging außerdem auf die ATV DIN 18318 „Verkehrswegebauarbeiten – Pflasterdecken und Plattenbeläge in ungebundener Ausführung, Einfassungen“ ein, an deren Neuordnung er ebenfalls beteiligt war. Burgetsmeier erläuterte unter anderem, welche Belange aus dem Garten- und Landschaftsbau erstmals in die Norm eingearbeitet wurden. Neu aufgenommen wurde demnach zum Beispiel die Unterscheidung von begeh- und befahrbaren Flächen, deren jeweilige Gefälleausbildung und Fugenfüllstoffe. Wieder aufgenommen wird die gebundene Bauweise.
Die technischen Eigenschaften und die Leistungsfähigkeit von Drainbeton als wasserdurchlässige Tragschicht für die gebundene Bauweise stellte Dr. Klaus Felsch von der Heidelberg Cement AG beim 1. Straßenbauforum von tubag vor. Er erläuterte die Vorteile von versickerungsfähigen Verkehrsflächen aus Beton und erklärte: „Ein Hohlraumgehalt ab 15 Vol.-% bewirkt eine hohe Wasserdurchlässigkeit bei gleichzeitig hoher Belastungsfähigkeit.“
Abgerundet wurde das 1. Straßenbauforum mit zahlreichen tubag-Referenzen aus ganz Deutschland, welche die jeweils in den Regionen tätigen Projektmanager vorstellten. (tubag)

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