Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Trotz schwacher Konsumstimmung: Halloweengeschäft bleibt stabil

Auch in diesem Jahr kann sich der Einzelhandel in Deutschland zu Halloween wieder über deutlich mehr als 500 Mio. Euro zusätzlichen Umsatz freuen. Das zeigt die aktuelle Prognose des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Insgesamt geht der Handelsverband für das Einzelhandelsgeschäft rund um das Kürbisfest in diesem Jahr von Umsätzen in Höhe von 537 Mio. Euro aus. Bild: GABOT.

Trotz der aktuell eher zurückhaltenden Konsumstimmung zeigt das Geschäft mit dem Gruselfest Stabilität. Im Vorjahresvergleich steigen die Umsätze sogar leicht um rund 3,3%.

„Halloween löst im Einzelhandel alles andere als Furcht aus, denn das Gruselfest bleibt für viele Handelsunternehmen ein wichtiger Umsatzimpuls. Die Umsätze werden 2026 voraussichtlich sogar etwas über dem Vorjahresniveau liegen, was angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen für den Konsum durchaus überrascht und als positives Signal der Stabilität zu werten ist. Halloween hat sich längst einen festen Platz im Einzelhandelsjahr in Deutschland erarbeitet“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Insgesamt geht der Handelsverband für das Einzelhandelsgeschäft rund um das Kürbisfest in diesem Jahr von Umsätzen in Höhe von 537 Mio. Euro aus. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Plus von rund 3,3%. Dabei geht die Zahl der Menschen, die Ausgaben zu Halloween plant, leicht zurück (2025: 15,2%, 2026: 14,9%). Insgesamt ist die Begeisterung für Halloween hierzulande in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Das zeigt sich auch in den Ausgaben der Verbraucher für das Fest: So liegen die Umsätze in diesem Jahr voraussichtlich um 69% höher als noch 2019.

Auffällig ist in diesem Jahr: Nur bei Süßwaren und Schminke wollen die Verbraucher weniger Geld ausgeben als im Vorjahr. Vor allem Deko, sonstige Lebensmittel und Getränke dürfen 2026 in den Einkaufswagen wandern. Die Zutaten für eine rundum schaurig-schöne Halloween-Party sind also vorhanden und einer gelungenen Gruselnacht steht nichts im Wege.

Für die Untersuchung führte das IFH Köln im Auftrag des HDE im Oktober 2026 eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Menschen zwischen 18 und 69 Jahren durch.

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