Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Treffen der Kartoffelwelt: 27. Weuthen Kartoffeltag

Bei strahlendem Sonnenschein fand sich am 25. August 2016 Europas Kartoffelbranche zum 27. Weuthen Kartoffeltag der Wilhelm Weuthen GmbH & Co. KG, einem Tochterunternehmen der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ), auf dem weithin sichtbaren Ausstellungsgelände in Schwalmtal ein.

Bei strahlendem Sonnenschein fand sich am 25. August 2016 Europas Kartoffelbranche zum 27. Weuthen Kartoffeltag der Wilhelm Weuthen GmbH & Co. KG, einem Tochterunternehmen der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ), auf dem weithin sichtbaren Ausstellungsgelände in Schwalmtal ein.

Nach der offiziellen Eröffnung des Kartoffeltags durch die Kartoffelkönigin Lisa Blomenkamp sprach Weuthen-Geschäftsführer Ferdi Buffen über die aktuelle Situation am Kartoffelmarkt und gab eine Markteinschätzung für die Ernte 2016. Buffen schätzte unter den schwierigen Rahmenbedingungen dieses Jahres die deutsche Ernte auf 10,5 bis 11 Mio. t. Trotz mäßiger Ernte könne 2016 wirtschaftlich gesehen ein gutes Kartoffeljahr werden: Ausschlaggebend dafür sei die dynamisch wachsende Nach-frage der Verarbeitungsindustrie. So seien in der Haupternte für die Speisekartoffel Preise zwischen 15 bis 20 Euro/100 kg zu erwarten. Für die Standardware würden die Ab-Feld-Preise zwischen 12 und 14 Euro/100 kg liegen, bei gefragten Sorten zwischen 14 und 15,50 Euro/100 kg. Seine positive Einschätzung der Preis-Entwicklung sah er im derzeitigen Terminmarkt und Marktumfeld bestätigt. Abschließend appellierte er an die Verarbeiter, die Vorzüglichkeit von Sorten und Lieferzeiten besser zu honorieren und Ertragsdefizite zu kompensieren, denn: „Die Rohstoffsicherheit ist bei allen geplanten Investitionen ein sehr wichtiger Faktor“, gab er zu bedenken. „Der teuerste Rohstoff ist kein Rohstoff!“

Umfangreiche Informations- und Beratungsangebote über Pflanzenschutz, Düngung, Lagerung und vieles mehr standen den rund 1.500 Besuchern im Tagungszelt zur Verfügung. Auch auf dem Außengelände sorgte das vielfältige Programm für großen Andrang: Hier präsentierten bedeutende europäische Züchter in Fach- und Beratungsgesprächen ihre Sorten. Zusätzlich wurde die neueste Kartoffeltechnik vorgestellt, die im anschließenden Feldeinsatz in Aktion begutachtet werden konnte. Besondere Attraktion war ein Fendt der 1.000er-Reihe, als stärkster Standardtraktor der Welt erstmals im Rheinland zu sehen.

Ein Wiedersehen gab es außerdem mit den Bio-Neigungskurs-Schülern der Janusz-Korczak-Realschule, mit der das Unternehmen seit 2013 eine Kooperation betreibt. Die Schüler hatten im Rahmen ihres Biologieunterrichts seit Anfang des Jahres ein Kartoffelversuchsfeld von Anbau über Pflege bis hin zur Vermarktung betreut. Ihre Ergebnisse, in Kartoffeltagebüchern festgehalten und ansprechend als Poster aufbereitet, präsentierten sie – ganz die Profis – den interessierten Besuchern. „Wir würden das auch noch mal machen“, war die einhellige Meinung.

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