- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Torgau: Gastgeber der Landesgartenschau ...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Torgau: Gastgeber der Landesgartenschau 2022
Konzept „Torgau - Natur. Mensch. Geschichte“ hat überzeugt
Torgau (Landkreis Nordsachsen) wird Ausrichter der Landesgartenschau im Jahr 2022. Das hat gestern (7. Dezember 2016) das Kabinett entschieden. Mit der Entscheidung folgte das Kabinett dem Vorschlag der Bewertungskommission, der neben den Staatsministerien für Umwelt und Landwirtschaft sowie des Innern auch Vertreter der Landesverbände Gartenbau, Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau sowie der Kleingärtner Sachsens, der Landesgruppe Sachsen des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten, des Städte- und Gemeindetages sowie der Fördergesellschaft sächsischer Landesgartenschauen angehörten.
„Torgau hat sich mit einem ausgewogenen Konzept beworben“, begründete Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt die Entscheidung. Die Anforderungen an die Ausrichtung einer Landesgartenschau sind erfüllt. Die für die Landesgartenschau vorgesehenen Geländeteile befinden sich direkt in der Torgauer Innenstadt. Mit der Schaffung neuer und Sanierung vorhandener innerstädtischer Grünverbindungen und Wegbeziehungen sollen attraktive Verbindungen über die Innenstadt zum Stadtpark Glacis und den angrenzenden Industriebrachen „Am Stadtpark“ und „Am Schlachthof“ geschaffen werden. Die Aufhebung des hohen Versiegelungsgrades dieser Standorte lassen eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung erwarten. „Das Konzept in Torgau lässt eine intensive Nachnutzung des Geländes, verbunden mit einer touristischen Aufwertung der Stadt und Region, erwarten“, so der Minister.
Der Freistaat Sachsen unterstützt die Landesgartenschau finanziell. Für die erforderlichen Investitionen steht ein Zuschuss von maximal 3,5 Mio. Euro bereit, der auch als Eigenanteil für die Einwerbung weiterer Mittel aus Förderprogrammen des Landes, des Bundes oder der EU genutzt werden kann. Für die Durchführung der Schau und die Beteiligung der Fach- und Interessensverbände gibt es darüber hinaus eine Unterstützung in Höhe von 300.000 Euro. Für die 9. Landesgartenschau im Jahr 2022 hatten sich die Städte Glauchau, Torgau, Zwickau und Zwönitz beworben.
Landesgartenschauen finden in Sachsen seit dem Jahr 1996 statt. Austragungsorte waren bisher Lichtenstein (1996), Zittau (1999), Großenhain (2002), Oschatz (2006), Reichenbach (2009) Löbau (2012) und Oelsnitz im Erzgebirge (2015). Austragungsort der 8. Landesgartenschau wird 2019 die Stadt Frankenberg sein.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.