- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Torfersatzstoffe: Kultursicherheit muss ...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Torfersatzstoffe: Kultursicherheit muss gewährleistet sein
Aufgrund seiner herausragenden physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften ist Torf nach wie vor wichtigster Substratausgangsstoff. Seit längerer Zeit laufen Versuche mit Ersatzstoffen, um die Verwendung von Torf zu reduzieren. Laut Klimaschutzplan 2050 soll die Verwendung von Torf als Kultursubstrat deutlich zurückgeführt werden.
„Um den Torfeinsatz im Gartenbau zu reduzieren, werden in Forschungsprojekten alternative Kulturverfahren und Substrate aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzfasern, Rindenhumus, Kokos oder Substratkompost erprobt. Wir unterstützen dabei das Ziel der Bundesregierung, eine Torfschutzstrategie zu erarbeiten, um klimafreundliche Alternativen zur Minderung der Torfanteile zur Verfügung zu stellen. Zudem begleiten wir als Verband Forschungs- und Demonstrationsvorhaben“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer.
Da qualitativ gleichwertige Ersatzstoffe jedoch bisher nicht genügend hinsichtlich Praxistauglichkeit und Kultursicherheit untersucht wurden oder nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, wird Torf in Kultursubstraten für die Gartenbauunternehmen auch in naher Zukunft benötigt. (ZVG)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.