Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

TOP 10: Topseller behalten Spitzenpositionen

Der Gesamtmarkt für Blumen und Pflanzen konnte sich 2023 auf einem etwas niedrigeren Niveau behaupten. Nach Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) verringert sich der Umsatz um knapp 4% auf 8,6 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen). Damit schnitt der Markt um einiges besser ab als andere Branchen. Die Topseller der einzelnen Segmente konnten ihre Positionen behaupten.

TOP 10 – Beet- und Balkonpflanzen 2023. Grafik: ZVG auf der Basis von AMI.

„Das Jahr war wieder herausfordernd, das Wetter uns nicht immer gewogen, letztlich hat der Verbraucher aber auch in 2023 wieder durch seine Einkäufe bestätigt, dass Blumen und Pflanzen im Alltag unverzichtbar sind,“ so Frank Werner, Vorsitzender des Bundesverbandes Zierpflanzen im Zentralverband Gartenbau (ZVG).

Für Beet- & Balkonpflanzen gab jeder Verbraucher in Deutschland gut 20 Euro aus. Sommerheide als (fast) konkurrenzloser Spitzenreiter des Herbstsortimentes führte die Top 10 zum neunten Mal in Folge an und konnte im Vorjahresvergleich 2 Prozentpunkte gut machen. Geranien und Stiefmütterchen auf den Plätzen 2 und 3 verbesserten ihre Anteile ebenfalls. Petunien und Chrysanthemen tauschten die Plätze 4 und 5, da Petunien schwächer performten. Frühlingsprimeln rutschten um zwei Plätze auf Rang 9 ab. Sowohl Husarenköpfe als auch Verbenen verpassten den Einzug in die Top 10 abermals knapp.

Die Pro-Kopf-Ausgaben für Zimmerpflanzen sanken leicht: Für blühende auf gut 6 Euro, für grüne auf rund 3 Euro. Auf die Top-Liste der beliebtesten blühenden Zimmerpflanzen hatte das Jahr 2023 keine Auswirkungen. Orchideen verloren zwar rund einen Prozentpunkt, führten die Top 10 aber weiterhin mit 31% der Ausgaben an. Weihnachtssterne behalten trotz der kurzen Saison einen Anteil von 10% und damit Platz 2. Azaleen und Zimmerprimeln verpassten den Sprung in die Top 10 erneut.

Im Jahr 2023 konnten Kakteen und Sukkulenten ihre Top-Position bei den grünen Zimmerpflanzen um weitere 6 Prozentpunkte ausbauen, womit sie den ersten Platz mit 19% hielten. Blattschmuckpflanzen hielten den zweiten Platz trotz schwächerer Performance, während Zimmerbäume und Palmen die Plätze tauschten. Bonsai und Ficus verpassten knapp den Einzug in die Top 5.

Für Schnittblumen sanken die Pro-Kopf-Ausgaben auf rund 36 Euro. Bei Schnittblumen konnten Rosen ihre Vormachtstellung um weitere 2 Prozentpunkte ausbauen, sie hielten den ersten Platz im Jahr 2023 mit 41%. Die nachfolgenden Saisonartikel hielten ihre Plätze bis einschließlich Rang 5 stabil. Amaryllis performten stark, wodurch sie die witterungsbedingt beeinträchtigten Lilien von Platz 6 verdrängten. (ZVG)

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