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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Top 10 2024: Top-Positionen stabil
„Auch wenn die Zahlen auf dem Papier stabil wirken, spüren wir Betriebe den Druck deutlich – steigende Energie- und Lohnkosten, Wetterextreme und ein zurückhaltender Konsum belasten die Wirtschaftlichkeit enorm“, betonte BVZ-Vorsitzender Frank Werner
Der Gesamtmarkt für Blumen & Zierpflanzen hielt sein Niveau nach Schätzungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) 2024 inflationsbedingt stabil bei 8,7 Mrd. Euro (zu Einzelhandelspreisen).
Für Beet- & Balkonpflanzen gab jeder Verbraucher in Deutschland mehr als 20 Euro aus. Sommerheide als (fast) konkurrenzloser Spitzenreiter des Herbstsortimentes führte die Top 10 zum zehnten Mal in Folge an und konnte 2024 um einen weiteren Prozentpunkt zulegen. Auch auf den Plätzen 2 bis 6 behaupteten die Kulturen ihre Positionen, obwohl vor allem das Frühjahrssortiment angebotsbedingt leicht verlor. Die Ausnahme dabei sind Frühlingsprimeln, die nach dem Einbruch im Jahr 2023 auf gewohnt gutem Niveau performten und ihren siebten Platz zurückerobern konnten. Lavendel und Bellis wurden auf den Plätzen 9 und 10 von Husarenknöpfchen und Verbenen verdrängt.
Der Gesamtmarkt für Beet- & Balkonpflanzen belief sich auf 1,7 Mrd. Euro. 2024 lag der Fokus in der Hauptsaison vor allem auf Pflanzen, die gut mit Hitze und Trockenheit klarkamen oder als Bienenfutterpflanze vermarktet werden konnten.
Für blühende Zimmerpflanzen gaben die Verbraucher in Deutschland mit knapp 12 Euro ebenso viel aus wie im Vorjahr, während die Pro-Kopf-Ausgaben für grüne Zimmerpflanzen auf rund 7 Euro stiegen. Die Rangfolge beeinflusste das jedoch kaum: Orchideen führten die Top 10 der blühenden Zimmerpflanzen souverän an, gefolgt von Weihnachtssternen und Rosen. Azaleen und Bromelien verdrängten Narzissen und Hyazinthen von den Plätzen 9 und 10.
Im Jahr 2024 verloren Kakteen & Sukkulenten ihre Top Position aufgrund des Rückgangs der Verkaufszahlen an die Blattschmuckpflanzen, die in der Summe gut performten. Auch Palmen und Bonsai konnten ihre Vorjahresergebnisse toppen, während die (meist großen) Zimmerbäume schwächelten.
Für Schnittblumen gaben die Verbraucher in Deutschland 2024 knapp 37 Euro aus, wobei die Ausgaben vor allem im letzten Quartal schwach ausfielen. Rosen, Tulpen und Chrysanthemen behaupteten das Treppchen mit leichten Zuwächsen. Gerbera und Sonnenblumen tauschten die Plätze 4 und 5. Pfingstrosen schafften es 2024 nicht mehr in die Top 10, Orchideen, Nelken und Ranunkeln rutschten dadurch nach oben. (ZVG)

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