Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

toom: Unterstützt Aktionswoche "Torffrei gärtnern!"

Der Torfausstieg ist für toom bereits seit Jahren ein zentraler Aspekt der Nachhaltigkeitsstrategie. Daher befürwortet die Baumarktkette als offizieller Partner die bundesweite Aktionswoche "Torffrei gärtnern!".

Nach einem erfolgreichen Auftakt mit Bundesminister Cem Özdemir und Parter:innen der Initiative am vergangenen Donnerstag startet die Aktionswoche am 3. Mai. Bild: © Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Die Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat das Ziel, noch mehr Hobbygärtner:innen für das Gärtnern ohne Torf zu begeistern, ihr Bewusstsein zu schärfen und den Moor- und Klimaschutz voranzutreiben. Nach einem erfolgreichen Auftakt mit Bundesminister Cem Özdemir am vergangenen Donnerstag findet die Aktionswoche vom 3. bis 12. Mai statt.

Intakte Moore sind die effektivsten natürlichen Kohlenstoffspeicher aller Landeslebensräume: So binden sie über doppelt so viel Kohlenstoff wie sämtliche Wälder der Erde. Werden sie aber für den Torfabbau entwässert, entweichen riesige Mengen an CO2 und Lachgas. Die bundesweite Aktionswoche des BMEL „Torffrei gärtnern!“ möchte bei Hobbygärtner:innen ein Bewusstsein dafür schaffen und sie für das Gärtnern ohne Torf gewinnen. „Torffreies Gärtnern ist aktiver Klimaschutz. Jeder Blumentopf zählt“, so Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, beim Aktionsauftakt am 25. April in Berlin.

toom ist offizieller Partner der Aktion und befürwortet die Initiative des BMEL und des Projektträgers, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). „Die bundesweite Aktionswoche „Torffrei gärtnern!“ ist ein wichtiger Schritt, um Kundinnen und Kunden zu sensibilisieren. Für uns bei toom ist dies seit Jahren ein zentrales Anliegen“, so Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf und Logistik und verantwortlich für das Nachhaltigkeitsmanagement bei toom. Bereits seit 2016 arbeitet die Baumarktkette konsequent an der Umstellung aller Blumenerden auf torffreie Alternativen. Bis 2025 sollen alle vertriebenen Erden der Eigen- und Fremdmarken torffrei sein. Dabei setzt toom auf Torfalternativen wie Grünschnittkompost, Rindenhumus und Holzfasern. Darüber hinaus steht die Baumarktkette in engem Kontakt zu Erzeugern und Gärtnereien, um auch hier den Torfeinsatz zu reduzieren. So enthalten bereits 250 Pflanzen weniger als 45% Torfanteil im Substrat oder sind bereits komplett torffrei. 

Im Rahmen der Aktionswoche werden die aktuellen Forschungsergebnisse zum torffreien Gärtnern vermittelt – online und in den Filialen. Auf diesem Wege sollen noch mehr Hobbygärtner:innen überzeugt und für den Moor- und Klimaschutz durch torffreies Gärtnern begeistert werden. Die beteiligten Unternehmen – darunter toom – sowie Umwelt- und Naturverbände werden während der Aktionswoche eigene Maßnahmen und Veranstaltungen rund um das torffreie Gärtnern starten. (toom)

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