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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
toom: Setzt Zeichen gegen Pestizide
Nach der Ablehnung eines Gesetzes zur Reduktion von Pestiziden im EU-Parlament bleibt der Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden vorerst unverändert. toom verfolgt dennoch weiterhin konsequent die Reduktion und Auslistung von chemisch-synthetischen Pestiziden im Hobbybereich und setzt auf umweltfreundlichere Alternativen.
Auch im Pestizidumbau zeigt sich toom als Vorreiter der Branche und hat sich seit 2022 der Reduktion von chemisch-synthetischen Pestiziden verschrieben. Im Rahmen einer wegweisenden Partnerschaft mit der unabhängigen Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 hat die Kölner Baumarktkette bereits konkrete Maßnahmen ergriffen.
„Artenschutz und ein verantwortungsbewusster Umgang mit Pestiziden sind für uns bei toom eine Selbstverständlichkeit und so ist klar: Wir machen weiter! Wir prüfen und optimieren unser Sortiment stetig und hoffen, dass die Politik nachzieht“, so Dominique Rotondi, Geschäftsführer für Einkauf und Logistik und zuständig für das Nachhaltigkeitsengagement bei toom.
Mithilfe eines Ampelsystems wurden Produkte identifiziert, deren Wirkstoffe ein erhöhtes Risiko für Mensch und Umwelt darstellen. Daraufhin ersetzte toom 48 Artikel durch nachhaltigere Alternativen, darunter Pflanzenschutzmittel und herkömmliche Schädlingsbekämpfungsmittel. Die Umstellung erfolgte transparent anhand des Ökotox Index von GLOBAL 2000, welcher die Gefahren einzelner Wirkstoffe sowie negative Cocktaileffekte im Zusammenspiel verschiedener Wirkstoffe berücksichtigt. Produkte, die innerhalb dieses Systems als orange oder rot* markiert wurden, schließt toom konsequent aus dem Sortiment aus.
Die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln bei toom geht aber noch weiter: Auch bei der Pflanzenproduktion für das „Nützlingsfreundlich“-Sortiment ist der Einsatz sämtlicher bienengefährlicher Pestizide verboten. Bereits seit 2015 führt das Kölner Unternehmen ein intensives Rückstandsmonitoring bei der Pflanzenproduktion durch.
Mit diesen Maßnahmen setzt toom ein Zeichen für einen verantwortungsbewussteren Umgang mit Pestiziden. Zudem betrachtet toom die Sensibilisierung von Verbraucher:innen und Kund:innen für den Erhalt der Artenvielfalt und der korrekten Anwendung von Pestiziden als weitere wichtige Aufgabe und unterstützt mit Informationen auf toom.de.
*Ausgenommen ist die Produktgruppe Rodentizide.

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