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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
toom: Pflanzentransport goes Mehrweg
Stetig wachsender Plastikmüll und dessen Vermeidung ist beinahe in allen Lebensbereichen eine der größten Herausforderungen der heutigen Zeit. Und auch in der Garten- und Balkongestaltung, in der zunehmend umwelt- und insektenfreundliche Pflanzen Verwendung finden, fallen trotzdem noch Berge an Kunststoffabfall an. So werden für den Pflanzentransport von Gärtnereien über Läger und Märkte bis hin zum Kunden bei toom Baumarkt jährlich mehrere Millionen Einweg-Pflanzenpaletten genutzt. Aus diesem Grund testet toom ab Juli in 34 Märkten eine Mehrweg-Variante für zunächst ausgewählte Artikel und sorgt damit für einen geschlossenen Wertstoffkreislauf.
„Weniger Verpackungsmüll, auch im Gartenbereich – das ist unser erklärtes Ziel“, so Theo Keysers, Purchasing Director Plant. Mit Hilfe der umweltfreundlichen und wiederverwendbaren Mehrweg-Paletten kommt toom diesem Ziel einen großen Schritt näher.
Produzenten holen die Paletten im toom Pflanzenlager Bottrop ab und nutzen sie für die Anlieferung der Artikel. Die Waren werden in diesen Mehrweg-Paletten anschließend in die einzelnen Märkte geliefert. Aus den Märkten werden die Paletten zurücktransportiert, bevor sie von dort aus wieder den Gärtnereien zurückgeben werden. Im Gegensatz zu Einweg-Paletten sind sie durch ihre Stabilität über Jahre hinweg nutzbar.
„Wir können dadurch aber nicht nur Plastik einsparen, sondern zusätzlich unsere Kohlenstoffdioxid-Bilanz verbessern. Denn eine unabhängig durchgeführte Studie besagt, dass die Mehrwegsysteme im Gegensatz zu Einwegsystemen bereits nach zehnmaliger Nutzung 30% CO₂ einsparen können. Das zahlt auf unsere nachhaltige Leitlinie 'Vermeiden, verringern, verbessern' ein", so Theo Keysers weiter.
REWE Group-Leitlinie für nachhaltigere Verpackungen
Mit der ersten Leitlinie für umweltfreundlichere Verpackungen verpflichtet sich die REWE Group, bis Ende 2030 sämtliche Eigenmarken-Verkaufsverpackungen sowie Serviceverpackungen bei REWE, PENNY und toom Baumarkt hinsichtlich ihrer Umweltfreundlichkeit zu optimieren. Bis heute wurden schon mehr als 1.000 Artikel überarbeitet. Mit den bereits umgesetzten Veränderungen sparen allein REWE und PENNY aktuell pro Jahr rund 7.000 Tonnen an Kunststoff ein. Als Wegbereiter der Branche erzielte die REWE Group den größten Effekt durch die Auslistung der Plastiktüten in allen Märkten seit 2016.

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