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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Tomaten: Lieblingsgemüse der Österreicher
Tomaten (Paradeiser) sind das Lieblingsgemüse der Österreicherinnen und Österreicher. 28 kg dieser Gemüseart werden hierzulande pro Kopf und Jahr verspeist.
32.676t Paradeiser im Wert von rund 103 Mio. Euro kaufen Herr und Frau Österreicher im Jahr. Mengenmäßig liegt bei den Gemüsearten die Zwiebel auf Platz zwei, im Ranking nach Umsätzen ist es der Paprika. Insgesamt weisen Paradeiser im Segment Fruchtgemüse einen Anteil von 41% aus. Der Bioanteil beträgt - auf die Menge bezogen - 11%, nach dem Wert berechnet sind es 15%. Praktisch jeder Haushalt in Österreich kauft Paradeiser. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag 2013 bei 28kg, in den letzten 20 Jahren hat er sich fast verdoppelt.
Der erwerbsmäßige Anbau von Paradeisern konzentriert sich, klimatisch bedingt, auf den Osten Österreichs. Das Burgenland hat mit 62ha die größte Paradeiserfläche, gefolgt von Wien, der Steiermark und Niederösterreich.
Paradeiser stammen ursprünglich aus Peru und Ecuador. In Mexiko wurden sie erstmals kultiviert. Die Azteken nannten sie "Tomatl". In Europa bekamen sie anfangs den Namen Liebes-, Gold- oder Paradiesapfel. Die Österreicher machten daraus den "Paradeiser". (OTS)

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