- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Tobi Seeobst AG: Verheerender Großbrand
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Tobi Seeobst AG: Verheerender Großbrand
In der Nacht vom den 16. März auf den 17. März 2018 ereignete sich auf dem Areal der Tobi Seeobst AG ein verheerender Großbrand. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Millionen Franken. Über 1.000 t Äpfel und mehrere 100 t Gemüse sowie über 30.000 Großbehälter fielen dem Feuer zum Opfer. Menschen wurden zum Glück keine verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Brandstiftung handelt. Wir möchten betonen, dass die volle Leistungsfähigkeit der Tobi Seeobst AG für die Kunden auch nach dem Brand gewährt ist. Der Maschinenpark und der Packbetrieb blieben unversehrt.
Tagesgeschäft läuft weiter
Unser Tagesgeschäft wird folglich für unsere Kunden ohne Unterbruch und mit vollem Engagement weiterlaufen. Trotz der immensen Verluste sollte es keinen Obst-Engpass für unsere Kunden geben. Zwar werden die einheimischen Äpfel nun noch schneller ausgehen, diese können aber mit Importen ergänzt werden.
Eingeschränkte Lagerkapazität
Natürlich hat der Brand beträchtliche Auswirkungen auf unsere Lagerkapazität. Wie weit die kommende Ernte im Herbst bei der Lagerung tangiert ist, ist noch Gegenstand von genauen Untersuchungen.
Vorbildlicher Einsatz der Feuerwehr
Der Brand war kurz vor Mitternacht ausgebrochen. Anwohner haben um 23.36 Uhr Alarm geschlagen. Der Einsatz der Feuerwehr war vorbildlich und hat uns vor noch größeren Schäden bewahrt. Über 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren Egnach, Arbon, Romanshorn, Amriswil und St.Gallen standen im Einsatz. Sie brachten den Brand bis gegen 2 Uhr nachts unter Kontrolle. Im Lauf des Samstagvormittags wurden die Feuerwehrleute ausgewechselt. Der Einsatz der Nachlöscharbeiten zog sich bis am Sonntag hin. (Quelle: Tobi)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.