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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Thüringen: Weitere 1,3 Millionen Euro für Photovoltaik
Der ursprüngliche Ansatz von 2,5 Mio. Euro hat sich für das laufende Jahr auf 5,7 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Das Thüringer Umweltministerium hatte die Mittel für das Förderprogramm „Solar Invest“ zum 1. Juli 2017 um weitere 1,3 Mio. Euro aufgestockt. Bis Ende Juni 2017 sind bereits 624 Anträge gestellt worden. Der größte Teil der Förderanträge kommt von Privathaushalten, die sich mit einer Solaranlage auf dem Dach in Kombination mit Energiespeichern unabhängig von steigenden Energiepreisen machen wollen.
„Wir sind überwältigt von dem Run auf die Förderung für Photovoltaikanlagen mit Energiespeichern. Offenbar wollen viele Menschen die Energiewende selbst in die Hand nehmen und zu Energiegewinnern werden. Das spart Geld und schützt das Klima“, sagte Thüringens Umweltstaatssekretär Olaf Möller heute in Erfurt.
Mit dem Förderprogramm „Solar Invest“ unterstützt das Thüringer Umweltministerium den weiteren Ausbau der Photovoltaik, innovative Mieterstrommodelle und Bürgerenergiegenossenschaften, die sich an Ausschreibungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beteiligen wollen. Bereits im April 2017 wurde das Förderprogramm um 1,9 Mio. Euro aufgestockt. Damit stehen im Jahr 2017 zusätzlich 3,2 Mio. Euro zur Verfügung, um den Ausbau der klimafreundlichen Solarenergie zu fördern.
Um möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu bieten, die kostengünstige und klimafreundliche Energie der Sonne vom eigenen Dach zu nutzen, wurden die Fördersätze zum 1. Juli 2017 angepasst. Investitionen in Photovoltaikanlagen und Energiespeicher werden mit bis zu 20% gefördert, wenn diese dem Eigenverbrauch dienen und der klimafreundliche Solarstrom nicht in das öffentliche Netz eingespeist wird. Unverändert bleibt die Förderung von Mieterstrommodellen und Bürgerenergiegenossenschaften.
Bei Mieterstrommodellen bieten Gebäudeeigentümer den Mieterinnen und Mieter von Wohn- oder Gewerbeflächen die Möglichkeit, den Sonnenstrom vom Dach zu beziehen. Planungsleistungen, Gutachten und Investitionen, mit denen solche Mieterstrommodelle umgesetzt werden, erhalten eine Förderung von bis zu 80%. Investitionen von Bürgerenergiegenossenschaften in Solaranlagen werden mit bis zu 40%, in Kombination mit einem Energiespeicher bis zu 50% gefördert.
Hintergrund
Das im November 2016 gestartete Förderprogramm „Solar Invest“ unterstützt den weiteren Ausbau der Photovoltaik in Thüringen. Neben Investitionen in Solar- und Speicheranlagen werden neue Erzeugungs- und Verbrauchskonzepte unterstützt, um den Ausbau der erneuerbaren Energien in Thüringen weiter voranzubringen.
Gefördert werden Energiespeicher sowie Photovoltaikanlagen, wenn der Solarstrom für den Eigenverbrauch genutzt und nicht in das öffentliche Netz eingespeist wird. Einzelne Speicherlösungen werden mit bis zu 20% gefördert. Für Investitionen in neu installierte und vorhandene Photovoltaikanlagen in Kombination mit stationären Energiespeichersystemen bei vollständigem Eigenverbrauch ist eine Förderquote von bis zu 20% möglich.
Für Bürgerenergiegenossenschaften ist eine Förderung in Höhe von bis zu 40% für Investitionen in Photovoltaikanlagen und bis zu 50% in Energiespeicher möglich. Spezielle Investitionen, Beratungsleistungen und Machbarkeitsstudien zur Realisierung von innovativen Mieterstrommodellen erhalten einen Zuschuss von bis zu 80%. (tmuen)

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