Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Thüringen: Obstbauern erwarten gute Kirschernte

Zur ersten Schätzung der diesjährigen Kirschernte rechnen die auf Marktobstbau ausgerichteten Thüringer Obstbaubetriebe für dieses Jahr bei Süßkirschen mit einem Ertrag von 7,5 Tonnen je ha.

Zur ersten Schätzung der diesjährigen Kirschernte rechnen die auf Marktobstbau ausgerichteten Thüringer Obstbaubetriebe für dieses Jahr bei Süßkirschen mit einem Ertrag von 7,5 t je Hektar. Damit läge der Flächenertrag auf dem hohen Ertragsniveau des Vorjahres (7,4 t je ha) und 15% über dem langjährigen Mittel der Jahre 2010/2015 (6,5 t je ha). Die ertragsfähige Fläche für Süßkirschen steigt nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gegenüber dem Vorjahr um sieben Hektar (+3%) auf 255 Hektar. Nach ersten Berechnungen wird für dieses Jahr eine Erntemenge von 1.900 Tonnen (2015: 1.800 t) Süßkirschen erwartet.

Für Sauerkirschen wird ein leicht unter dem Vorjahresniveau liegender Hektarertrag von 11,3 t geschätzt (2015: 13,1 t je ha). Der langjährige Durchschnitt der Jahre 2010/2015 (9,1 t je ha) würde somit um 24% bertroffen werden.

Die ertragsfähige Fläche liegt mit insgesamt 206 Hektar auf Vorjahresniveau, jedoch 79 ha unter dem langjährigen Mittel. Für die Ernte 2016 wird eine voraussichtliche Erntemenge von 2.300 t erwartet. Das sind rund 260 t weniger als im langjährigen Mittel der Jahre 2010/2015 und rund 350 t weniger als im vergangenen Jahr. (tls)

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