Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Thüringen: Handlungskonzept für Streuobstwiesen

Für die rund 10.000 ha Streuobstwiesen in Thüringen liegt eine aktuell überarbeitete Fassung des Handlungskonzepts des Umweltministeriums vor - nach der ersten Veröffentlichung 2020.

Auch interessierte Laien und Hobby‑Baumwirte finden im neuen Handlungskonzept wertvolle Informationen. Bild: GABOT.

Sie enthält konzeptionelle Zielvorgaben, rechtliche Grundlagen, fachliche Standards für die Praxis sowie eine Übersicht der Fördermöglichkeiten. Bei der Erarbeitung wurden Streuobstakteure aus Thüringen von den Naturschutz‑Expertinnen und -Experten des Umweltministeriums einbezogen, darunter die „Grüne Liga Thüringen“, die Obstbaumschnittschule, der Pomologen‑Verein, die Baumland‑Kampagne und das Streuobstnetzwerk Ostthüringen. In den Jahren seit Erscheinen des ersten Handlungskonzepts wurden bereits mehr als 10 Mio. Euro Landesmittel für die Sanierung und Pflege der Streuobstwiesen eingesetzt.

Dazu erklärt Umweltminister Kummer: „Streuobstwiesen sind in unserer Kulturlandschaft nicht nur ein Hingucker – sie erzeugen auch gesunde Lebensmittel. Gerade diese Funktion berücksichtigt und stärkt unser neuer Leitfaden, z.B. beim Thema Düngung. Die häufig alten Obstbäume mit Baumhöhlen und Totholz bieten zudem Lebensräume für zahlreiche Tierarten, von der Wildbiene bis zur Fledermaus. Die Herausforderungen des Klimawandels ziehen sich in der Neufassung unseres Konzepts wie ein roter Faden. Deshalb gibt es auch Empfehlungen zur Standorteignung und zur Auswahl der Obstarten und Obstsorten.“

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