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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Thüringen: "Grüne Infrastruktur" Thema beim 20. Neujahrsempfang
Bereits zum zwanzigsten Mal luden die grünen Verbände Thüringens (Landesverbände des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) sowie der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V. (FGL)) zum Neujahrsempfang in das Gartenbau-Museum nach Erfurt ein.
Der Präsident des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V., Jens Heger, hieß ca. 150 Gäste willkommen. Nach seiner Begrüßung wies Heger auf die Neuausrichtung der Veranstaltung hin: Highlight der Veranstaltung in diesem Jahr war die von Frau Gertrudis Peters, ehemalige Geschäftsführerin der Thüringer Architektenkammer und Architektin aus Wiesbaden, moderierte Podiumsdiskussion unter dem Titel „Grüne Infrastruktur“. Dazu hatten die drei veranstaltenden Verbände Politk, Wirtschaft, Verwaltung und Ausbildung eingeladen und zusammengeführt.
So diskutierten gemeinsam Frau Anja Maruschky (Referatsleiterin Städtebau, Städetbau- und Schulbauförderung im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft), Dr. Hans-Jürgen Schäfer (Abteilungsleiter Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, Oberste Naturschutzbehörde Thüringen), Prof. Martin Feustel (Präsident des Thüringer Landesamtes für Umwelt und Geologie (TLUG)), Thomas Bleicher (Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landeskultur (DGGL) Landesgruppe Thüringen), Jens Heger (Präsident Fachverband Garten- und Landschaftsbau (FGL) Hessen–Thüringen) und Werner Alkewitz (Vorsitzender Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) Landesgruppe Thüringen) gemeinsam über die zukünftige Ausrichtung grüner Infrastruktur.
FGL-Präsident Heger wies daraufhin, dass bei einer Entscheidung für öffentliche Investitionen in attraktive Grünanlagen stets bedacht werden sollte, dass diese nur so lange attraktiv blieben, wie sie auch gepflegt würden. Mit Sorge betrachte die Branche, dass Etats der Kommunen für die Pflege von Grünanlagen in den vergangenen Jahren zurückgegangen seien.
Hingegen positiv zu bewerten sei das im November 2016 von der Bundesregierung beschlossene 50-Mio.-Euro-Programm „Zukunft Stadtgrün“ zur Städtebauförderung. Dies sei ein richtiges und wichtiges Signal, dass die Verbandsaktivitäten und die Kampagne „Grün in die Stadt“ auch in der Politik fruchteten.
„Grün in die Stadt“ ist eine Initiative des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. Die Kampagne bündelt Informationen zu vielen positiven Aspekten städtischen Grüns und dient zugleich als Dialog- und Austauschplattform für alle Interessierten. Kernstück ist ein Pop-Up Park, welcher am 22.06.2017 nach Erfurt kommt.
Weitere Informationen: www.gruen-in-die-stadt.de und www.galabau-ht.de

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