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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Thüringen: Freilandgemüseernte 2020
Die 4 bedeutendsten Gemüsearten in Thüringen sind nach wie vor Spargel (im Ertrag), Speisezwiebeln, Weißkohl und Blumenkohl. Diese Gemüsearten werden auf mehr als drei Viertel (77%) der gesamten Gemüsefläche angebaut.
Die im Ertrag stehende Spargelanbaufläche erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5 Hektar bzw. 2% auf insgesamt 267 Hektar. Die Spargelernte wurde im vergangenen Jahr mit einem Ertrag von 7 Tonnen je Hektar abgeschlossen. Die Gesamterntemenge des Spargels betrug rund 1.750 Tonnen. Das langjährige Mittel der Jahre 2014/2019 wurde bei der Erntemenge um ein Viertel unterschritten.
Die Anbaufläche von Speisezwiebeln erhöhte sich um 18 Hektar bzw. 17% auf insgesamt 122 Hektar. Der Ertrag fiel mit rund 27 Tonnen je Hektar gegenüber dem Jahr 2019 um 15 Tonnen je Hektar bzw. 36%geringer aus. Insgesamt wurden rund 3.300 Tonnen Speisezwiebeln geerntet. Gegenüber dem Vorjahr waren das rund 1.100Tonnen bzw. ein Viertel weniger Zwiebeln.
Rückläufig ist weiterhin der Anbau von Blumenkohl. Die Anbaufläche sank gegenüber dem Vorjahr um 23 Hektar bzw. 28%. Seit dem Jahr 1994 verringerte sich die Anbaufläche von 519 Hektar auf aktuell 58 Hektar. Dies entspricht einem Rückgang von 89%. Der erzielte Hektarertrag lag mit 21Tonnen um 3% geringfügig über dem Wert des Vorjahres. Die Erntemenge belief sich auf rund 1.200 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr waren das 400 Tonnen bzw. 26% weniger Blumenkohl.
Für den Weißkohl konnte eine leichte Anbauausdehnung registriert werden. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Anbaufläche um 15 Hektar bzw. 15%. Pro Hektar konnten 78 Tonnen Weißkohl geerntet werden. Gegenüber dem Jahr 2019 entspricht dies einem Mehrertrag von 12 Tonnen je Hektar bzw. 18%. Die Erntemenge betrug rund 8.500Tonnen. Das waren rund 2.300Tonnen bzw. 36% mehr als im Vorjahr. (TLS)

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