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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Thüringen: Erneut weniger Freilandgemüseanbau
Die Gesamtanbaufläche verringerte sich gegenüber dem Jahr 2023 um 30 Hektar bzw. 5%. Seit dem Jahr 2016 ist die Thüringer Freilandgemüsefläche zum 8. Mal in Folge rückläufig und in diesem Zeitraum um 42% zurückgegangen.
Die 3 bedeutendsten Gemüsearten in Thüringen sind der Spargel (im Ertrag stehend), die Speisezwiebeln und der Weißkohl. Diese Gemüsearten werden auf mehr als drei Viertel (78%) der gesamten Gemüsefläche angebaut.
Bei der im Ertrag stehenden Spargelanbaufläche war ein Rückgang um 5 Hektar bzw. 2% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Der erzielte Ertrag von 7 Tonnen je Hektar (+1 Tonne je Hektar bzw. +11%) und die Gesamterntemenge des Spargels von 1.667 Tonnen (+139 Tonnen bzw. +9%) lagen dagegen über den Vorjahreswerten.
Entgegen dem rückläufigen Trend bei einem Großteil der Gemüsearten wurden im vergangenen Jahr erneut mehr Speisezwiebeln angebaut. Die Anbaufläche wurde gegenüber dem Jahr 2023 um knapp ein Viertel (+25 Hektar bzw. +22%) auf insgesamt 140 Hektar erweitert. Der Hektarertrag lag mit rund 27 Tonnen um 15% unter dem Ernteergebnis des Vorjahres. Die Gesamterntemenge belief sich auf 3.737 Tonnen, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 139 Tonnen bzw. 4% entspricht.
Beim Weißkohl wurde die Anbaufläche gegenüber dem Jahr 2023 reduziert. Es wurde erneut ein Rückgang um mehr als ein Drittel (-24 Hektar bzw. -36%) registriert. Pro Hektar konnten 24 Tonnen des Gemüses geerntet werden. Gegenüber dem Jahr 2023 entspricht dies einem deutlichen Minus von 37 Tonnen je Hektar bzw. 61%. Die Erntemenge belief sich auf 1.001 Tonnen. Das waren 3.039 Tonnen bzw. 75% weniger Weißkohl als im Vorjahr.

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