Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Thüringen: Erdbeerernte voraussichtlich unterdurchschnittlich

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen werden in diesem Jahr im Freiland auf 80 Hektar Erdbeeren geerntet.

Die Erdbeerernte in Thüringen fällt voraussichtlich unterdurchschnittlich aus. Bild: GABOT.

Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die im Ertrag stehende Anbaufläche um 16% (-15 Hektar). Im Durchschnitt der vergangenen 6 Jahre standen in Thüringen 123 Hektar Erdbeerfläche im Ertrag.

Von den Thüringer Betrieben mit Erdbeeranbau wird für 2023 eine Ertragsleistung von 7,8 Tonnen Erdbeeren je Hektar eingeschätzt. Die Ertragserwartung liegt somit um 17% unter dem ermittelten Ertrag des Vorjahres (-1,6 Tonnen je Hektar). Das langjährige Mittel der Jahre 2017 bis 2022 (8,3 Tonnen je Hektar) wird um 0,5 Tonnen je Hektar bzw. 6% unterschritten.

Die voraussichtliche Erntemenge im Freiland wird 2023 nach dieser ersten Schätzung 628 Tonnen Erdbeeren betragen. Damit liegt sie um knapp ein Drittel (-267 Tonnen bzw. -30%) unter der Menge des vergangenen Jahres. Der langjährige Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022 von 1.020 Tonnen wird um mehr als ein Drittel (-392 Tonnen bzw. -38%) unterschritten. (Thüringer Landesamt für Statistik)

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