Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Thüringen: Erdbeerernte fällt erneut unterdurchschnittlich aus

Das Thüringer Landesamt für Statistik teilt mit, dass die Ertragserwartung bei Erdbeeren knapp ein Viertel (-1,6 Tonnen je Hektar) unter dem erzielten Ertrag des Vorjahres liegt.

Von den Thüringer Erdbeeranbauern wird eine Ertragsleistung von 5,6 Tonnen Erdbeeren je Hektar eingeschätzt. Bild: GABOT.

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wurden nach ersten vorläufigen Ergebnissen in diesem Jahr im Freiland auf 133 Hektar Erdbeeren angebaut. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 5 Hektar bzw. 3%. Im Durchschnitt der vergangenen 6 Jahre standen in Thüringen 146 Hektar Erdbeerfläche im Ertrag.

Von den Thüringer Erdbeeranbauern wird eine Ertragsleistung von 5,6 Tonnen Erdbeeren je Hektar eingeschätzt. Die Ertragserwartung liegt somit um knapp ein Viertel (-1,6 Tonnen je Hektar) unter dem erzielten Ertrag des Vorjahres. Das langjährige Mittel der Jahre 2014 bis 2019 von 9,3 Tonnen je Hektar wird um 3,8 Tonnen je Hektar bzw. 41% unterschritten. Als Gründe für den Ertragsrückgang werden von den Anbauern Frostereignisse sowie Trockenheit genannt.

Die Erntemenge beläuft sich in diesem Jahr auf rund 735 Tonnen und liegt ein Viertel unter der Vorjahreserntemenge von rund 980 Tonnen. Der langjährige Durchschnitt der Jahre 2014 bis 2019 von 1.360 Tonnen wird um knapp die Hälfte (-625 Tonnen bzw. -46%) unterschritten. (TLS)

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