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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Thüringen: Betriebe ernten 2015 mehr Champignons
Im vergangenen Jahr bewirtschafteten die Thüringer Betriebe, die jeweils über eine Mindestfläche von ein Tausend Quadratmetern verfügten, eine Produktionsfläche für Speisepilze von knapp 6.000 qm. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden durch Mehrfachnutzung dieser Flächen im Jahr 2015 auf insgesamt 77.000 qm 2.100 t Champignons erzeugt. Der Anbau von anderen Speisepilzen wie z.B. Austernseitlinge oder Shiitake erfolgte von diesen Betrieben nicht. Die Erntemenge von Champignons lag im Jahr 2015 um 293 t bzw. 16% höher als im Vorjahreszeitraum. Die Bewirtschaftung der Flächen erfolgte ausschließlich auf konventionelle Art. Gegenüber dem Jahr 2014 blieb die Erntefläche konstant „Bei einer Packungsgröße von 500 g standen im vergangenen Jahr rein rechnerisch jedem Thüringer Haushalt vier Schalen Champignons aus einheimischer Produktion zur Verfügung.
Insgesamt wurden in Deutschland im vergangenen Jahr 58.700 t Speisepilze erzeugt, darunter 57.600 t Champignons. Der Anteil Thüringens an der gesamtdeutschen Champignonproduktion betrug 4%“, so der Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik, Günter Krombholz, weiter. (tls)

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