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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Thüringen: Bessere Erträge bei Äpfeln und Kirschen
Die diesjährige Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) beläuft sich auf rund 2,6 Millionen Tonnen und liegt damit um 7% über dem langjährigen Mittel der Jahre 2019/2024. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass nach dem vorläufigen Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung gegenüber dem Vorjahr rund 10.800 Hektar mehr Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) in Thüringen angebaut wurden. Insgesamt wurden gegenüber dem Jahr 2024 rund 278.900 Tonnen bzw. 12% mehr Getreide geerntet. Der erzielte vorläufige Hektarertrag von 7,6 Tonnen liegt um knapp 1 Tonne je Hektar bzw. 10 Prozent über dem langjährigen Mittel der Jahre 2019/2024. Der Anteil Thüringens an der gesamtdeutschen Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix) beläuft sich auf 6%.
Die diesjährige Erntemenge bei der Ölfrucht Winterraps wird rund 339 200 Tonnen betragen. Der langjährige Durchschnitt 2019/2024 wird dabei um 3% überschritten. Es wird voraussichtlich ein Hektarertrag von 3,5 Tonnen erreicht, womit das langjährige Mittel der Jahre 2019/2024 um 2% übertroffen wird. Gegenüber dem Vorjahr ist ein Plus von 10% zu erwarten. Der Anteil Thüringens an der gesamtdeutschen Rapsernte beträgt 9%.
Die Thüringer Obstbauern schätzen für dieses Jahr bei Äpfeln einen Ertrag von 30 Tonnen je Hektar ein. Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2019/2024 entspricht dies einem Anstieg von rund einem Drittel (+7,4 Tonnen je Hektar bzw. +33%).
Die Ernte der Süßkirschen fiel mit einem Hektarertrag von 6,9 Tonnen ebenfalls überdurchschnittlich aus. Das langjährige Mittel der Jahre 2019/2024 wurde um etwas mehr als ein Drittel (+1,8 Tonnen je Hektar bzw. +34%) überschritten.
Bei den Sauerkirschen lag der ermittelte Hektarertrag bei 11,7 Tonnen je Hektar. Wie auch bei den Süßkirschen konnte ein Ertragsplus von mehr als einem Drittel gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 2019/2024 verzeichnet werden (+3,3 Tonnen je Hektar bzw. +39%).

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