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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Thüngersheim: Neues Forschungsgebäude
Damit der Neubau zeitnah starten kann, halfen die geladenen Gäste beim Einriss des Altbestandes tatkräftig mit: Dr. Paul Beinhofer, MdL Oliver Jörg, MdL Manfred Ländner, Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, MdL Kerstin Celina, dahinter Michael Kutter, MdL Georg Rosenthal, stellv. Landrätin Karen Heußner, Karl Ludwig Rostock, Roland Albert, Joachim Fuchs vom Staatlichen Bauamt Würzburg und LWG-Präsident Dr. Hermann Kolesch. Bild: © LWG Veitshöchheim.
Der Freistaat investiert in die Forschung für den Obstbau und die Baumschulen: Für insgesamt 5 Mio. Euro wird in Thüngersheim auf dem Obstbauversuchsgelände „Stutel“ der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) ein neues Mehrzweckgebäude errichtet. Mit einem symbolischen Hammerschlag startete Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am Donnerstag das Bauprojekt. „Wir investieren kräftig in den Versuchsanbau, damit unsere bayerischen Obstbaubetriebe und Baumschulen auch künftig aktuelle Forschungsergebnisse schnell und praxisgerecht zur Verfügung haben“, so die Ministerin. Denn angesichts eines sich rasch ändernden Markts und zunehmender Herausforderungen durch den Klimawandel seien neutrale Untersuchungen als Basis für die Unternehmensentscheidungen unverzichtbar. Kaniber: „Es geht hier um die Existenz unserer Betriebe, aber auch um gesellschaftliche Aspekte wie Biodiversität und die Begrünung unserer Lebensräume in einem sich verändernden Klima.“
Das elf Hektar große Versuchsgelände des Instituts für Erwerbs- und Zierpflanzenbau ist laut Kaniber ein idealer Standort für das neue Gebäude. Hier werden mehr als 400 Baumarten und Sorten auf die künftige Eignung für Gärten, Straße und Parks geprüft. Dabei werden auch ihre Bienentauglichkeit und damit ihr Beitrag zur Biodiversität untersucht. Im Obstbau liegt der Fokus derzeit auf der Erprobung nachhaltiger Strategien zur Ertrags- und Qualitätssicherung bei Erdbeeren und Süßkirschen. Rund 6.000 Fachbesucher informieren sich jährlich auf dem Versuchsgelände „Stutel“. Das neue Mehrzweckgebäude dient vorrangig der Aufbereitung, Kühlung und Lagerung der Produkte, vorgesehen sind auch Büro- und Personalräume. Zusätzlich wird ein Werkstatt- und Lagergebäude mit entsprechenden Technikräumen errichtet. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2020 geplant. (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

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