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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Thiamethoxam: Syngenta klagt gegen EU-Entscheid
Syngenta hat bei der EU-Kommission Klage eingereicht gegen deren Entscheid, die Bewilligung für den Einsatz von Thiamethoxam auf Bienen anziehenden Kulturen aufzuheben. Der Entscheid stützte sich auf ein fehlerhaftes Verfahren sowie eine ungenaue und unvollständige Prüfung durch die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit und wurde zudem nicht von allen EU-Mitgliedstaaten unterstützt.
John Atkin, Chief Operating Officer bei Syngenta, meinte dazu: "Wir würden lieber auf rechtliche Schritte verzichten, doch leider bleibt uns keine andere Wahl, denn wir sind überzeugt, dass die EU-Kommission sich irrt, wenn sie Thiamethoxam mit der Verschlechterung der Bienengesundheit in Verbindung bringt. Sie verstösst mit dem Verbot des Produkts gegen die Pestizidgesetzgebung und hat das Vorsorgeprinzip nicht korrekt angewandt.
Seit der Ankündigung des Verbots von Thiamethoxam äussern Landwirte und ihre Verbände die Befürchtung, dass ein hochwirksames, niedrig dosiertes Produkt nicht mehr erhältlich sein wird und sie daher zu deutlich weniger nachhaltigen Alternativen greifen müssen. Moderne Produkte wie Thiamethoxam sind von zentraler Bedeutung, um den Herausforderungen einer erhöhten Nahrungsmittelproduktion in Europa zu begegnen und weniger von Importen abhängig zu sein."
Syngenta rief alle Interessengruppen dazu auf, sich bei der Bienengesundheit, die laut den meisten Experten durch Krankheiten, Viren, schwindenden Lebensraum und fehlende Nahrung beeinträchtigt wird, auf praktische Lösungen zu konzentrieren. Das Unternehmen bekräftigte seine Unterstützung für den Ausbau der "Operation Pollinator" in Europa und den im April 2013 veröffentlichten Aktionsplan zur Förderung der Bienengesundheit. (Syngenta)

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