Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

The Greenery: Setzt Restrukturierung fort

Nachdem seit dem Jahr 2014 bereits mehr als 400 Arbeitsplätze bei The Greenery weggefallen sind, sieht sich das Unternehmen im Rahmen der umfassenden Reorganisation zu weiteren harten Einschnitten bei der Belegschaft veranlasst.

Nachdem seit dem Jahr 2014 bereits mehr als 400 Arbeitsplätze bei The Greenery weggefallen sind, sieht sich das Unternehmen im Rahmen der umfassenden Reorganisation zu weiteren harten Einschnitten bei der Belegschaft veranlasst. Das berichtet "Fruchthandel Online". Dem Bericht zufolge würden nochmals 64 Arbeitsplätze im Import-Distributionszentrum in Barendrecht wegfallen. Dieser Standort solle Mitte kommenden Jahres geschlossen werden. 

Niederländischen Medienberichten zufolge handelt es sich bereits um die 3. Entlassungswelle bei The Greenery. Das Unternehmen war in den späten neunziger Jahren Marktführer bei Obst und Gemüse in den Niederlanden. Durch zunehmenden Wettbewerb und ein schwaches Management gingen jedoch  viele Mitglieder verloren und so hat The Greenery mit dem Verlust von Marktanteilen zu kämpfen. Entsprechend ist das Management dazu gezwungen, die Belegschaft zu verkleinern, Distributionszentren zu schließen und andere Betriebskosten zu senken. So gilt das Import-Distributionszentrum in Barendrecht als überholt und soll bis Mitte 2016 geschlossen werden. Die aktuellen 64 Arbeitsplätze fallen weg; an anderer Stelle sollen aber wieder 32 neue Jobs geschaffen werden. 

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