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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Tessin: Maßnahmen gegen den Japankäfer
Inzwischen ist klar, dass der Schädling in diesem Gebiet als etabliert gilt und seine Ausrottung nicht mehr aussichtsreich ist. Das schweizer Bundesamt für Landwirtschaft ordnet daher Eindämmungsmaßnahmen an, um die weitere Verbreitung möglichst zu stoppen.
Der Japankäfer (Popillia japonica) wurde im Sommer 2014 erstmals in Europa in der Nähe von Mailand entdeckt. Seit 2017 wurde der Schädling entlang der italienischen Grenze in Lockstoff-Fallen wiederkehrend gefangen. Der erste Befallsherd auf Schweizer Boden wurde im Sommer dieses Jahres in einem Weinberg im südwestlichen Teil des Mendrisiotto festgestellt. Seither hat sich herausgestellt, dass der Schädling im Sottoceneri bereits diffus vorkommt.
Der Japankäfer hat in der Schweiz wie auch in allen anderen Ländern Europas den Status eines Quarantäneorganismus und unterliegt deshalb der Melde- und Bekämpfungspflicht. Ist ein Quarantäneorganismus bereits so weit verbreitet, dass er nicht mehr getilgt werden kann, obliegt es nach dem geltenden Pflanzengesundheitsrecht dem Bund, bzw. dem Bundesamt für Landwirtschaft, eine Befallszone auszuscheiden und in dieser Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Quarantäneschädlings anzuordnen.
Aufgrund der epidemiologischen Kenntnisse über den Japankäfer besteht ein hohes Risiko, dass sich der Schädling weiterverbreitet oder verschleppt wird. Dies geschieht insbesondere mit lebenden Pflanzen, aber bekanntlich auch mit Trägermaterialien, wie Grünabfällen (Schnittgut) und Humuserde. Daher sind strikte Regeln im Umgang mit solchen Waren nötig.
Um die Wirksamkeit der Eindämmungsmaßnahmen in der Befallszone zu messen, muss um die Befallszone herum zudem eine Pufferzone abgegrenzt werden, die vom kantonalen Pflanzenschutzdienst intensiv auf das Vorkommen des Japankäfers überwacht wird. Außerdem wird auch in der Pufferzone der Transport von Risikowaren streng geregelt.

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