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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Tarmstedter Ausstellung: Digitalisierung im Mittelpunkt
Die größte Freilandausstellung Norddeutschlands erwartet nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause mehr als 750 Aussteller, die auf rund 18 Hektar Fläche ihre Neuheiten und ihre Produkte für die Landwirtschaft präsentieren. Hinzu kommen Rindvieh- und Pferdezuchtschauen sowie ein Angebot für Handwerk, Gewerbe und kommunale Bauhöfe und für Rasen- und Grundstückspflege.
„Die Nachfrage der Aussteller war groß“, sagt der neue Geschäftsführer der Tarmstedter Ausstellung, Hermann Cordes. Alle für den norddeutschen Raum relevanten Landmaschinenhändler und Genossenschaften, Schlepper- und Landtechnikmarken, Tierzucht- und Futtermittelunternehmen sowie der Agrarhandel seien vor Ort. Besonders freut sich Cordes über das Interesse vieler neuer Aussteller, die bisher noch nicht in Tarmstedt dabei waren.
„Der Landwirt findet in Tarmstedt die passende Technik für seinen Betrieb und er wünscht sich dabei die Ansprechpartner, die für die Region zuständig sind und diese auch kennen“, charakterisiert Markus Hauschild, Leiter Landwirtschaft der Tarmstedter Ausstellung, die Besucherwünsche. Klares Ziel vieler Betriebsleiter sei es, die Arbeit effizienter und kostengünstiger zu erledigen und Dokumentationen effizient leisten zu können.
Im Mittelpunkt der 72. Tarmstedter Ausstellung steht das Thema Digitalisierung, das sich durch nahezu alle Sparten der Landtechnik, des Pflanzenbaus, der Betriebsführung und der Tierhaltung zieht. Während im Pflanzenbau das Thema der reduzierten Düngung im Vordergrund steht, sind es in der Tierhaltung die Themen Tierwohl und die Sicherheit der Weidehaltung, beispielsweise durch Schutzzäune für Wölfe.
Aus landtechnischer Sicht steht für Landwirte und Lohnunternehmer in diesem Jahr in Tarmstedt neben modernen Lösungen für eine noch präzisere Saat-, Dünge- und Pflanzenschutztechnik auch die mechanische Unkrautbeseitigung im Fokus, für die verschiedene Hersteller computergestützte Hacktechnik anbieten. In der Milchviehhaltung steht die qualitative Optimierung und gleichzeitige Arbeitserleichterung bei der Fütterung, beispielsweise durch neue Futtermischwagen sowie die Automatisierung von täglichen Routinearbeiten wie Futteranschieben oder die Reinigung der Laufflächen im Blickpunkt.
Informationen zum Programm und zu den Ausstellern sind auf der Webseite www.tarmstedter-ausstellung.de zusammengefasst. Eröffnet wird die Tarmstedter Ausstellung am Freitag, 8. Juli, um 10 Uhr vom Rotenburger Landrat Marco Prietz. Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG, hält die Festrede. Geplant sind zudem zwei agrarpolitische Diskussionsrunden mit Landtagsabgeordneten und Agrarsprechern sowie Vertretern des Landvolks, der Landwirtschaftskammer, der Landfrauen und der Landjugend. Die Veranstaltung ist öffentlich. (LPD)

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