Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Tante Enso: Übernimmt 30 tegut-Standorte

Das hybride Nahversorgungskonzept von Tante Enso steht dafür, dass der ländliche Raum nicht abgehängt werden darf.

Mit inzwischen knapp 90 Mini-Supermärkten und fast 70.000 Teilhaber:innen in ganz Deutschland ist Tante Enso zu einer echten Bewegung geworden.

Tante Enso wird nach guten Gesprächen mit der Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) bis zu 36 tegut-Filialen übernehmen und damit einen Fortbestand der dortigen Nahversorgung sichern. Diese 36 Standorte passen aufgrund ihrer Größe der Gemeinden und infrastrukturellen Lage perfekt zu Tante Enso.

Mit inzwischen knapp 90 Mini-Supermärkten und fast 70.000 Teilhaber:innen in ganz Deutschland ist Tante Enso zu einer echten Bewegung geworden – einer Bewegung, die Nähe, Versorgungssicherheit, Gemeinschaft und moderne Technologie miteinander verbindet.

„Ich freue mich, dass wir dazu beitragen können, gemeinsam mit den Bürger:innen die Zukunft der betroffenen Märkte abzusichern. Diese Märkte sind seit vielen Jahren ein wichtiger Baustein der Infrastruktur vor Ort. Die Mitarbeiter:innen haben mit viel Engagement diese Märkte betrieben und bekommen durch Tante Enso eine Perspektive für ihre weitere Zukunft“, so Thomas Gutberlet, Geschäftsführer und Gesellschafter von Tante Enso.

Als ehemaliger Geschäftsführer von tegut bedeutet seine jetzige Führungsposition einen Gewinn für das Unternehmen Enso, für die ländliche Versorgung ein starkes Zeichen – und für die etwaigen neuen Kolleg:innen der tegut-Filialen besonders jetzt einen wichtigen Anker in einer Phase des Umbruchs.

Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Bis zur Freigabe werden die tegut-Filialen wie gewohnt weiterbetrieben und danach schrittweise in das Tante Enso-Konzept überführt.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.