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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Tag des Baumes: "Moorbirke ist ein starkes Symbol für die Wiederherstellung der Natur"
Bundesumweltministerin Steffi Lemke: „Bäume und Wälder speichern Kohlenstoff, sorgen für einen ausgewogenen Wasserhaushalt in den Böden, spenden Schatten und sorgen im Sommer für eine kühlere Umgebung. Damit leistet die Natur viel für uns und den natürlichen Klimaschutz, den wir mit einem eigenen Aktionsprogramm stärken. Die Moorbirke ist eine heimische Baumart, die auch auf feuchten bis nassen Böden die Wiederbewaldung ermöglicht. So können Waldökosysteme neu entstehen. Als Baum des Jahres 2023 ist sie daher ein starkes Symbol für die Wiederherstellung der Natur."
SDW-Präsidentin Ursula Heinen-Esser: „Der Tag des Baumes ist ein Feiertag, der in die Zukunft weist. Seit Jahren ist er für uns ein Anlass, Bäume zu pflanzen und über den Wert des Waldes aufzuklären. Dem Wald geht es schlecht. Alle müssen mithelfen, dass sich der Wald stabilisieren kann. Neben Baumpflanzungen gehört umweltbewusstes Verhalten jedes und jeder Einzelnen dazu."
Bundesumweltministerin Steffi Lemke pflanzt die Moorbirke nahe des Herthamoors beim SDW-Naturschutzturm in Hohen Neuendorf. Die Aktion weist auf die Bedeutung der Moore als CO2-Speicher hin. Moore speichern sogar noch mehr Kohlenstoffdioxid als Wälder. Sie sind im Zeitalter der Urbarmachung aber vielerorts tiefgreifend entwässert und häufig zu land- und forstwirtschaftlichen Flächen umgewandelt worden. Dies hat zur Folge, dass sich der Torf durch Luftzufuhr zersetzt und Treibhausgase entweichen.
Mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz sollen trocken gelegte Moorböden wiedervernässt und auch Moore renaturiert werden. Es enthält 69 Maßnahmen in insgesamt zehn Handlungsfeldern: zum Beispiel zu Mooren, Waldökosystemen, Meeren und Küsten, Siedlungs- und Verkehrsflächen sowie zu Forschung und Kompetenzaufbau. Für die Umsetzung stehen bis 2026 4 Mrd. Euro bereit.
Bundesweit nutzen die Ehrenamtlichen der über 350 SDW-Gruppen den Tag des Baumes für den Waldschutz, aber auch viele andere Verbände, Forstverwaltungen, Kommunen und Organisationen unterstützen mit eigenen Veranstaltungen die größte Mitmachaktion für den Wald.

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