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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Tag des Baumes: Baumpflanzung im Oberen Schlossgarten
„Bäume haben in unseren Städten einen hohen Stellenwert. Sie binden das für den Klimawandel ursächliche Kohlenstoffdioxid und setzen den für uns lebensnotwendigen Sauerstoff frei. Als grüne Lungen tragen sie zum Wohlbefinden der Menschen und zur Verbesserung der Luftqualität bei. Der heutige Tag des Baumes rückt als erfolgreichste und größte Baumpflanzaktion die Bedeutung der Bäume ins Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger“, sagte der Naturschutzminister Alexander Bonde, anlässlich der gemeinsamen Baumpflanzaktion mit den beiden Landesverbänden Baden und Württemberg des Bundes deutscher Baumschulen heute in Stuttgart. Darüber hinaus bieten Bäume Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger und sind daher wichtig für den Erhalt der Biodiversität. „Baumpflanzungen sind wichtige Maßnahmen, um Kommunen bei den großen Herausforderungen unserer Zeit wie Klimawandel, Rückgang der Artenvielfalt und hohe Umweltbelastungen zu unterstützen. Ich hoffe daher, dass unsere heutige Baumpflanzaktion landesweit viele Nachahmer findet“, sagte Bonde.
Bäume in der Stadt sind zugleich besonderen Stressfaktoren ausgesetzt: Bodenverdichtungen, höhere Tag- und Nachttemperaturen, Wassermangel, Schadstoffemissionen und die Folgen des Klimawandels beeinträchtigen die Vitalität der Gehölze. „Wir brauchen in Städten daher Baumarten, die gut an die urbanen Lebensbedingungen angepasst sind. Mit der Baummagnolie pflanzen wir in diesem Jahr eine robuste und klimaverträgliche Baumart“, so der Minister. Die für den Schlossgarten zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wilhelma haben Baumart und Standort vorgeschlagen. Da im Oberen Schlossgarten bereits einige Magnolien stehen, fügt sich die am Tag des Baumes gepflanzte Magnolie gut in die gewachsene Struktur des Schlossgartens ein. Einige Magnolien im Maurischen Garten der Wilhelma stammen noch aus der Zeit Wilhelms I., das heißt sie sind rund 160 Jahre alt.
Hintergrund:
Die von den beiden Landesverbänden Baden und Württemberg des Bundes deutscher Baumschulen zur Verfügung gestellte Baummagnolie (Magnolia kobus) ist ursprünglich in Japan beheimatet, wo sie in Bergwäldern vorkommt. Sie hat sich als besonders robuster und widerstandsfähiger Baum gezeigt, der optimal an die Standortbedingungen in der Stadt angepasst ist.
Begründer des Baumfeiertages ist der nordamerikanische Farmer, Politiker und Naturschützer Julius Sterling Morton, der 1872 in seiner „Arbor Day-Resolution“ einen jährlichen Tag des Baumes forderte. Auf seine Initiative hin pflanzten damals Bürger im US-Bundesstaat Nebraska über eine Million Bäume. Von Morton ist der Satz überliefert: „Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des Baumes weist in die Zukunft.“ Den internationalen Aktionstag am 25. April legte 1951 die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO fest. Seit 1952 wird der Tag des Baumes auch in Deutschland veranstaltet.
2012 wurde in Stuttgart mit den beiden Landesverbänden anlässlich des Tag des Baumes im Park der Villa Reitzenstein ein Bergahorn gepflanzt, 2007 eine Platane am Landtag. (mlr.bw)

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