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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Syngenta: Ernennt neues Verwaltungsratsmitglied
Louise O. Fresco ist zurzeit Präsidentin der Wageningen University & Research in den Niederlanden. Sie blickt auf eine lange akademische Laufbahn als Professorin an den Universitäten Wageningen und Amsterdam zurück. Außerdem engagiert sie sich stark in der Gestaltung von Politik in Afrika, Asien und Lateinamerikasowie für die Entwicklung in diesen Regionen.
„Wir freuen uns sehr, Louise O. Fresco im Verwaltungsrat von Syngenta zu begrüßen“, sagte Frank Ning, Präsident des Verwaltungsrates von Syngenta. „Ihre Erfahrungen und ihr Know-how in der nachhaltigen Produktion gesunder Nahrungsmittel sowie ihre Fähigkeit, Menschen für den Nutzen von Wissenschaft und Landwirtschaft zu begeistern, werden für uns von großem Wert sein.“
Die Ernennung erfolgt nur wenige Tage nach der Bekanntgabe von Syngenta, ihre Innovationen beschleunigen zu wollen. Damit will das Unternehmen auf die zunehmenden Herausforderungen der Landwirte auf der ganzen Welt wie Klimawandel, Bodenerosion und abnehmende Biodiversität sowie auf die sich wandelnden Erwartungen und Ansichten der Konsumenten in Bezug auf landwirtschaftliche Technologien reagieren. Diese Verpflichtungvon Syngenta ist das Ergebnis der Ende 2018 durchgeführten Stakeholder-Dialoge, indenen aktives Handeln und Innovationengefordert wurden, um diese Herausforderungen anzugehen.
„Die Ernennung zur Verwaltungsrätin wird es mir ermöglichen, auf Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf eine nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion und auf die Verringerung derAuswirkungen auf die Umwelt hinzuarbeiten“, erklärte Louise O. Fresco. „Mein besonderes Interesse gilt der Frage, wie die moderne Wissenschaft den Kleinbauern helfen kann, ihre Erträge nachhaltig zu steigern.“
Louise O. Fresco war zehn Jahre lang stellvertretende Generaldirektorin bei der Ernährungs-und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Sie ist Mitglied von acht wissenschaftlichen Akademien und war Verwaltungsrätin bei Rabobank und Unilever. Ihr Buch „Hamburgers in Paradise –The Stories behind the Food We Eat“ wurde in 13 Sprachen übersetzt. Sie hat verschiedene Bücher veröffentlicht und ist Autorin einer zweiwöchentlichen Kolumne im NRC, der führenden Abendzeitung in den Niederlanden. Über dies hat sie für das niederländische öffentlich-rechtliche Fernsehen eine sechsteilige Dokumentation über Nahrungsmittel und Entwicklung präsentiert und gab 2009 einen TED-Talkauf der TED-Konferenz in Palm Springs, Kalifornien. (Syngenta)

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