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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Syngenta: ChemChina legt Übernahmeangebot vor
Der Basler Agrarkonzern Syngenta hat von ChemChina ein Übernahmeangebot über 43 Mrd. US-Dollar erhalten. Der Syngenta-Verwaltungsrat empfiehlt den Aktionären das Angebot zur Annahme.
Das Angebot von ChemChina entspricht einem Preis von 480 Schweizer Franken pro Aktie, wie Syngenta mitteilt. Der Verwaltungsrat geht davon aus, dass die geplante Transaktion den Interessen aller Stakeholder entspricht und empfiehlt den Aktionären einstimmig, das Angebot anzunehmen. Die Übernahme soll bis Ende 2016 abgeschlossen werden.
Geplant ist, dass das bisherige Management Syngenta weiterhin leitet. Ebenso soll der Hauptsitz in der Schweiz bleiben. Im Verwaltungsrat werden 4 der bisherigen Räte verbleiben, dem Verwaltungsrat vorstehen wird Ren Jianxin, VR-Präsident von ChemChina.
ChemChina ist das größte Chemieunternehmen in China und hat seinen Hauptsitz in Peking. Das Staatsunternehmen hat zahlreiche Tochterfirmen in China und in den letzten Jahren auch im Ausland mehrere Firmen übernommen. Dazu gehören die Mehrheit am israelischen Pflanzenschutzspezialisten Adama sowie der Reifenhersteller Pirelli. Monsanto-Angebot abgelehnt
Vergangenes Jahr hatte Syngenta ein Angebot von Konkurrent Monsanto über 45 Mrd. Dollar und zusätzlichen 2 Mrd. für regulatorische Risiken abgelehnt. Als Begründung wurden damals ein unzureichender Kaufpreis sowie die regulatorischen Risiken genannt. Monsanto stellte daraufhin seine Übernahmebemühungen ein.
Im vergangenen Dezember hatten dann die US-Chemiekonzerne Dow Chemical und DuPont ihren Zusammenschluss angekündigt. Mit dieser Fusion änderte sich die Lage auf dem Agrochemiemarkt und ein Alleingang Syngentas wurde unwahrscheinlich. (Quelle: lid)

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