Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

SVLFG und DEULA: Vereinbarung über Berufsausbildung erneuert

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und die Deutschen Lehranstalten für Agrartechnik (DEULA) setzen ihre Zusammenarbeit im Bereich der landwirtschaftlichen Berufsausbildung fort.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) und die Deutschen Lehranstalten für Agrartechnik (DEULA) setzen ihre Zusammenarbeit im Bereich der landwirtschaftlichen Berufsausbildung fort. Eine entsprechende Vereinbarung haben der Vorstandsvorsitzende SVLFG, Arnd Spahn, sowie der Präsident des DEULA-Bundesverbandes und Geschäftsführer der DEULA Rheinland, Dr. Karl Thoer, am 25. November 2014 in Kassel unterzeichnet.

Die Anfänge der Kooperation zwischen den DEULA-Schulen und den damaligen landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften reichen in das Jahr 1968. Damals gelang es, die Präventionsarbeit in den praktischen Teil der Landwirtschaftsausbildung auf überbetrieblicher Ebene zu integrieren. Heute geht es zudem um den Gesundheitsschutz. Die Auszubildenden sollen die Einflüsse von Nässe, Lärm, Vibration und anderen Belastungen auf ihren Körper kennen lernen, um Maßnahmen wie Hautschutz, Körperschutzmittel und Ausgleichsübungen zur Rückengesundheit ableiten zu können. Daraus ergeben sich zahlreiche Erweiterungen der Lehrinhalte.

Im neuen Abkommen werden einige Bereiche neu geregelt. Unter anderem werden Qualitätsstandards der Ausbildung neu definiert. Änderungen wurden vorgenommen im Hinblick auf die finanzielle Unterstützung, die Ausstattung der Bildungszentren mit Lernmedien zum Thema Arbeit und Gesundheitsschutz, ferner die Ausstattung der Lehrräume mit Hinweisen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die regelmäßige Teilnahme der Technischen Aufsichtspersonen am Unterricht.

„Den Auszubildenden müssen von Beginn an Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz näher gebracht werden“, so SVLFG-Vorstandsvorsitzender Spahn. „Für sie muss es in ihrer Ausbildung selbstverständlich werden, ihren Arbeitsplatz und ihr Verhalten auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auszurichten.“ Für DEULA-Präsident Dr. Thoer bietet das neue Abkommen eine gute Möglichkeit, frühzeitig der Grundstein für sicheres Verhalten am Arbeitsplatz sowie ein Bewusstsein für den Erhalt der eigenen Arbeitskraft zu legen.

In Zukunft werden weitere Präventionsmaßnahmen der SVLFG für sicheres Arbeiten von Berufsanfängern folgen. Das „Azubi-Programm für grüne Berufe“, das als Pilotprojekt im Bundesland Nordrhein-Westfalen schon seit zwei Jahren erfolgreich durchgeführt wird, ist ein weiterer Baustein eines gelungenen Präventionsangebotes in der Berufsausbildung. 

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