Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

SVLFG: Parkinson rückt als Berufskrankheit stärker in den Fokus

Anlässlich des Welt-Parkinson-Tags macht die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) auf die zunehmende Bedeutung der Erkrankung - auch als Berufskrankheit - aufmerksam.

Die SVLFG macht auf Parkinson als Berufskrankheit aufmerksam.

Chronisch fortschreitend stellt Parkinson nicht nur Betroffene und ihre Familien vor große Herausforderungen, sondern wirft auch Fragen zur Prävention und Früherkennung auf. In der Empfehlung des Ärztlichen Sachverständigenbeirats für Berufskrankheiten (ÄSVB BK) wurden wissenschaftliche Erkenntnisse ausgewertet. Diese zeigten einen Zusammenhang zwischen beruflicher Belastung mit Pflanzenschutzmitteln und dem Risiko einer Parkinsonerkrankung. Seitdem kann diese unter bestimmten Voraussetzungen wie eine Berufskrankheit anerkannt werden.

Parkinson zählt zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen weltweit. Bislang standen vor allem genetische und altersbedingte Faktoren im Fokus. Neuere Studien und die Auswertung des ÄSVB BK ergaben jedoch auch einen berufsbedingten Zusammenhang. Personen, die Pflanzenschutzmittel anwenden, sind danach einem erhöhten Risiko ausgesetzt.

Die Erkrankung ist seit Veröffentlichung der wissenschaftlichen Empfehlung wie eine Berufskrankheit anerkennungsfähig. Hierzu hatte die SVLFG alle in der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) versicherten Personen mit Verdacht auf eine Parkinsonerkrankung bereits kontaktiert. Sie wurden über die Möglichkeit einer Anerkennung ihres Leidens als Berufskrankheit informiert. Diese Fälle wurden zum großen Teil abschließend bearbeitet. Dennoch dauern einige Verfahren – auch aufgrund weiterer Meldungen – weiterhin an.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat angekündigt, die Aufnahme in die Berufskrankheitenliste zeitnah umzusetzen. Auch jetzt schon kann die Erkrankung nach den gesetzlichen Vorschriften ebenso wie eine Berufskrankheit anerkannt und Leistungen gewährt werden. Geprüft wird dies vom zuständigen Unfallversicherungsträger – für die Grüne Branche von der Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft. Der Verdacht auf eine Berufskrankheit kann gemeldet werden durch den Betroffenen selbst, den behandelnden Arzt, die Krankenkasse oder den Arbeitgeber. Einen Vordruck mit Ausfüllhinweisen stellt die SVLFG auf ihrer Internetseite zur Verfügung. Zudem gibt sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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