Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

SVLFG: EU will Maschinen sicherer machen

Europäische Arbeitsschutzexperten, darunter auch Vertreter der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), äußerten sich in einem Seminar des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (EGI) in Brüssel zur geplanten Überarbeitung der Maschinenrichtlinie der EU.

Europäische Arbeitsschutzexperten, darunter auch Vertreter der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), äußerten sich in einem Seminar des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (EGI) in Brüssel zur geplanten Überarbeitung der Maschinenrichtlinie der EU. Bild: GABOT.

Gastrednerin Felicia Stioca von der Europäischen Kommission sagte, dass es notwendig sei, die europäische Maschinenrichtlinie zu überarbeiten. Sie bezog dies in erster Linie auf den steigenden Einsatz von Robotern und künstlicher Intelligenz. Die Arbeitnehmervertreter machten deutlich, dass es nicht ausreichend sei, die Überarbeitung ausschließlich hierauf zu fokussieren. Die Erfahrungen aus der Bau- und Landwirtschaft zeigen, dass auch konventionelle Maschinen sicherer werden müssen. Formulierungen in den aktuellen Richtlinien seien teilweise zu weit auslegbar und Daten zum europäischen Unfallgeschehen lägen nur unzureichend vor. Die Marktaufsichtsbehörden müssen gestärkt und die Rolle der Normung konkreter festgeschrieben werden, so die Vertreter. Stoica sicherte zu, bei der Überarbeitung auch Arbeitsschutzexperten aktiv mit einzubeziehen.

Die Europäische Kommission bewertete die sogenannte Feedback-Methode als geeignete Arbeitsgrundlage für künftige Normierungen in Europa in allen Sektoren. Diese Methode wurde unter Beteiligung der SVLFG für den Sektor Landwirtschaft erprobt. Sie erwies sich als geeignet, Anforderungen der Bediener von Landmaschinen so zu formulieren, dass diese in technische Regelwerke einfließen können, um die Arbeitssicherheit und Ergonomie zu verbessern.

Arnd Spahn, alternierender Vorstandsvorsitzender der SVLFG, berichtete vor den Teilnehmern des EGI-Seminars über die Probleme und Lösungen im Arbeitsschutz für landwirtschaftliche Arbeitnehmer. Die SVLFG legte ihre Schwerpunkte in diesem Seminar auf die Vor- und Nachteile von Gartenbaugeräten mit Motor- oder Akkubetrieb, die verbesserte Schutzeinrichtung für Gelenkwellen, den Schutz beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sowie die verbesserte Schnellwechseleinrichtung an Frontladern.

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