Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

SUR-Folgenabschätzung: Sonderkulturen betroffen

Die ersten Veröffentlichungen zur neuen Folgenabschätzung der EU-Verordnung zum nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (SUR) bringt eine Überraschung.

Die EU-Verordnung zum nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (SUR) betrifft Sonderkulturen. Bild: GABOT.

SUR habe keinen Einfluss auf die Ernährungssicherheit, heißt es dort. Aber sie zeige bei bestimmten Kulturen doch größte Effekte, wie beispielsweise Tomaten.

„Damit ist für uns klar, dass die Studie anscheinend den großen Einfluss auf erhebliche Verluste bei den Sonderkulturen bestätigt" betont der stellvertretende Generalsekretär des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Dr. Hans Joachim Brinkjans.

Eine Reduktion um 50% bei allen Mitteln bis 2030, wie im SUR-Entwurf angekündigt, sei enorm und werde den Gartenbau mit all seinen Sonderkulturen vor nicht zu bewältigende Probleme stellen, so Brinkjans weiter. Nötig seien ausreichend Wirkstoffe, um auch Resistenzstrategien umsetzen zu können. Allein mit den vorgeschlagenen biologischen Mitteln, die ebenso einer Risikobewertung unterliegen müssen, seien die Pflanzenschutz-Probleme nicht ausreichend beherrschbar.

Der ZVG fordert, dass Minderungsziele erst dann greifen dürfen, wenn sichergestellt ist, dass ausreichend wirksame, sichere und erschwingliche Alternativen verfügbar sind. Dazu zählt auch die im Koalitionsvertrag vereinbarte Verbesserung bei den Lückenindikationen. (ZVG)

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