Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Südeuropa ist Hochburg für Staudensellerie

Staudensellerie - auch Bleichsellerie oder Stangensellerie genannt - gehört in Deutschland zu den weniger bedeutenden Gemüsearten.

Staudensellerie - auch Bleichsellerie oder Stangensellerie genannt - gehört in Deutschland zu den weniger bedeutenden Gemüsearten, in Südeuropa und im angelsächsischen Raum übertrifft diese Gemüseart dagegen die Bedeutung von Knollensellerie bei Weitem. In Europa wurden 2007 auf 8.000 Hektar rund 300.000 Tonnen Staudensellerie produziert. Italien (100.000 Tonnen) und Spanien (85.000 Tonnen) sind die mit Abstand wichtigsten Produzenten, gefolgt vom Vereinigten Königreich (45.000 Tonnen) und Frankreich (24.000 Tonnen).

Während Italien mehr für den Inlandsmarkt produziert, ist Spaniens Erzeugung stark auf den Export ausgerichtet. So gehen nur zwischen 10% und 15% der italienischen Produktion in den Export, in Spanien sind es dagegen zwei Drittel. Andere EU Länder exportieren keine nennenswerten Mengen. In der Statistik tauchen zwar für die Niederlande noch Werte von mehr als 7.000 Tonnen auf, davon entfallen aber nur 1.000 Tonnen auf Inlandsware, der Rest sind Reexporte. Ähnliches dürfte für die Ausfuhren Frankreichs und Deutschlands gelten.

Importe der EU aus Drittländern beschränken sich auf Israel, das 2007 knapp 4.000 Tonnen in die EU lieferte. Deutschland ist mit einer Produktion von knapp 8.000 Tonnen ein eher weniger bedeutendes Erzeugungsland. Die Inlandsproduktion wird jährlich um Einfuhren in Höhe von gut 7.000 Tonnen ergänzt. Wichtigstes Lieferland ist Spanien, gefolgt von Italien und den Niederlanden. (Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, www.zmp.de, 02.02.2009)

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