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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Süddeutschland: Modernstes Bio-Gewächshaus eingeweiht
Unter Beisein des Landwirtschafts- und Verbraucherminister des Landes Baden-Württemberg Herrn Peter Hauk und vielen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Behörden und Handel wurde kürzlich das größte und modernste Bio-Gewächshaus in Süddeutschland eingeweiht. " Rund 10 Mio. Euro hat unser Mitglied Herr Benjamin Wagner in unsere dritte Gärtnersiedlung in Mühlingen im Hegau investiert. Wir sind sehr stolz auf einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Gemüsebaus außerhalb der Insel Reichenau", so Geschäftsführer Johannes Bliestle.
Neben einem hochmodernen Gewächshaus mit einer Fläche von 40.000 qm wurde eine Sortierhalle mit 1.700 qm Fläche und eine Unterkunft für 40 Saisonarbeiter erstellt. In dem hochmodernen und Ressourcen sparenden Gewächshaus in Schwackenreute wird nach dem Standard des Anbauverbandes Naturland produziert, vermarktet wird das Gemüse über die Reichenau Gemüse Genossenschaft und dies exklusiv für Rewe. In nur 8 Monaten Bauzeit und mit viel Unterstützung seitens der Gemeinde Mühlingen wurden rund 130.000 Kubikmeter Erde bewegt. 45.000 Kubikmeter Mutterboden wurden abgetragen und wieder eingebaut. Im Mai 2017 wurden die Fundamente für das 231 Meter lange und 176 Meter breite Objekt gegossen. 1.250 Kubikmeter Beton wurden verbaut, 270 t Stahl und 100 t Aluminium wurden verbaut. 430 t Glas wurden für die Überdachung verwandt.
Die für die Pflanzen benötigte Wärme kommt von einer nahegelegenen Biogasanlage. Pferdemist und Apfeltrester werden fermentiert, das Gas wird als Abwärme über eine 700 m lange Fernwärmeleitung geliefert und in einem Wärmepufferspeicher aufgefangen. Das benötigte Gießwasser wird im Wesentlichen (80%) über die Dachfläche des Gewächshauses gewonnen. Die restliche Menge kommt aus einem stillgelegten Brunnen.
Mit dieser Anlage finden ab 2018 rund 1.700 t frisches regionales Bio-Gemüse in Form von Bio-Gurken, Bio-Tomaten und Bio-Paprika den Weg zum Verbraucher.

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