Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Stuttgart: Jahrelang Gräber beschädigt

Ein Verantwortlicher einer Gärtnerei hat offenbar über mehrere Jahre hinweg die Gräber von konkurrierenden Firmen beschädigt.

Grabstelle. Bildquelle: Aeternitas e.V.

Der Geschäftsführer einer Gärtnerei hatte sich Anfang April 2017 an die Polizei gewandt und berichtet, dass seit rund drei Jahren Gräber, die seine Firma betreut, offenbar systematisch beschädigt werden. Pflanzen wurden mutmaßlich mit Gift besprüht, Unkrautsamen ausgebracht und Pflanzen umgesetzt oder ausgegraben. Da ihm nun die Kunden auszubleiben drohten, wandte er sich schließlich an die Polizei. Umfangreiche Ermittlungen führten die Beamten schließlich auf die Spur des Tatverdächtigen, unter anderem wurden dabei Gräber auf richterliche Anordnung mit Kameras überwacht. Sie zeichneten den Tatverdächtigen insgesamt neunmal auf, wie er an den Gräbern hantierte. Mit richterlichem Beschluss wurde die Wohnung des Mannes durchsucht, dabei fanden die Beamten unter anderem eine Sprühflasche und Unkrautvernichtungsmittel. Der Tatverdächtige räumte die Taten ein, als Motiv gab er Konkurrenzdruck und Existenzangst an. Er muss nun mit Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Störung der Totenruhe rechnen. Der entstandene Gesamtschaden dürfte nach ersten Schätzungen mehrere Zehntausend Euro betragen. (ots)

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