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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Stuttgart: Bewerbungen für Gartenschau ab sofort möglich
„Der Ministerrat hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz damit beauftragt, ein Auswahlverfahren für die Landesgartenschauen und Gartenschauen für die Jahre 2031 bis 2036 durchzuführen. Damit ist der Startschuss für die zweite Gartenschautranche gefallen, die in dieser Legislaturperiode ausgeschrieben werden soll. Städte und Kommunen haben nun bis 19. Dezember 2019 Zeit, ihre Bewerbungsunterlagen beim Ministerium einzureichen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, in Stuttgart.
„Mit Blick auf den Vergabezeitraum ist Baden-Württemberg ein Vorzeigeland. In keinem anderen Land sind Gartenschauen soweit in die Zukunft vergeben, wie bei uns“, betonte der Minister. Das Land stelle den ausrichtenden Städten und Kommunen für die zweite Tranche insgesamt bis zu 21 Mio. Euro über das Landesprogramm 'Natur in Stadt und Land' für den Bau von dauerhaften Grün- und Freiflächen zur Verfügung. In den vergangenen Jahren hätten die Projekte nicht nur eindrucksvolle Anregung in Sachen Grüngestaltung gegeben, sondern seien zugleich erfolgreiche Auslöser umfassender Stadtentwicklungsmaßnahmen gewesen.
„Vor allem vor dem Hintergrund, dass grüne Infrastruktur die negativen Auswirkungen des Klimawandels in den Städten verringern kann, sind die baden-württembergischen Gartenschauen aktueller denn je. Jeder Euro ist gut angelegtes Geld in das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bürger. Ausgeklügelte und blütenreiche Grünanlagen stärken darüber hinaus die biologische Vielfalt“, erklärte Hauk.
Interessierte Städte und Kommunen seien aufgerufen, ihren Hut in den Ring zu werfen. Noch Jahre nach der eigentlichen Durchführung schwärmen die bisherigen Ausrichterstädte über die vielen positiven Auswirkungen einer solchen Maßnahme.
Hintergrundinformation:
Bereits im Sommer 2018 wurden die Landesgartenschauen und Gartenschauen für den Zeitraum 2026 bis 2030 vergeben. Der Zuschuss für die Landesgartenschauen im Rahmen des Landesprogrammes 'Natur in Stadt und Land' beträgt aktuell bis zu 5 Mio. Euro, bei Gartenschauen bis zu 2 Mio. Euro. Es ist vorgesehen, dass die Entscheidung über den Zuschlag der zweiten Tranche Mitte 2020 durch das Kabinett getroffen wird.

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