Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Stübgen: Der ökologische Landbau gewinnt an Bedeutung

Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Michael Stübgen, besuchte am 4. Juli 2019 die diesjährigen Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen in Grebenstein.

Parlamentarischer Staatssekretär Stübgen. Bild: Laurence Chaperon.

Die aktuell veröffentlichten Strukturdaten des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigen, wie schnell der ökologische Landbau in Deutschland an Bedeutung gewinnt. Umso mehr freue ich mich, dass wir mit dem Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) über ein Instrument verfügen, das den Ökolandbau im Bereich der Forschung und Information seit vielen Jahren professionell unterstützt und fördert“, sagte Michael Stübgen, Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, vor seinem Besuch. „Deshalb ist es für unser Ministerium selbstverständlich, dass sich das BÖLN ebenso wie die damit eng verbundene Eiweißpflanzenstrategie (EPS) auch auf den diesjährigen Öko-Feldtagen präsentieren.

Bei einem Rundgang über das Ausstellungsgelände hat sich Michael Stübgen über die zentralen Themen und den Verlauf der diesjährigen Öko-Feldtage informiert. Zudem hat er das Zelt des BÖLN und der EPS besucht und einige der dort präsentierten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, wie die Demonstrations-Netzwerke Leguminosen oder ein Forschungsprojekt des Julius Kühn-Instituts zur Neuerstellung einer Bestimmungshilfe für Schadorganismen anhand von Schadbildern (Pflanzendoktor) kennengelernt.

Hintergrund: Am 3. und 4. Juli 2019 fanden zum zweiten Mal die Öko-Feldtage auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, dem nach ökologischen Richtlinien bewirtschafteten Lehr- und Versuchsbetrieb der Universität Kassel, statt.

Die Öko-Feldtage, die sich zum Ziel gesetzt haben, den Wissenstransfer zwischen Praxis und Forschung im Ökolandbau und in der Tierhaltung zu fördern, jüngste Innovationen zu präsentieren und aktuelle The­men mit Landwirten sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren, fanden erstmals im Jahr 2017 statt und waren mit rund 280 Ausstellern und etwa 8.000 Besuchern sehr erfolgreich.

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