Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Studienmodul "Kartoffelproduktion": Uni Göttingen und UNIKA arbeiten zusammen

Im April starteten viele Universitäten in das neue Semester. Auch an der Georg- August-Universität Göttingen haben die Vorlesungen wieder begonnen. In diesem Sommersemester bietet die Universität den Studierenden das Modul „Kartoffelproduktion“ erstmals in enger Zusammenarbeit und Unterstützung mit der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA) an.

Zukünftig soll das Modul "Kartoffelproduktion" allen Interessierten zugänglich sein. Bild: GABOT.

„Die ersten Lehrveranstaltungen des Moduls sind bereits erfolgreich durchgeführt“, erläutert Dr. Marcel Naumann, verantwortlich für die Lehre des Moduls „Kartoffelproduktion“ an der Georg-August-Universität Göttingen.

„Die Vermittlung von Fachwissen und die Ausbildung von qualifizierten Fachkräften ist für die Branche von außerordentlicher Bedeutung. Das Modul der Universität Göttingen bietet einen kompakten Einblick in die Kartoffelproduktion. Eingebunden in die Vorlesungen sind Fachleute aus der Branche, die ihr Wissen an die Studierenden weitergeben. Dies gilt es zu unterstützen und weiterzuentwickeln“, erklärt Dr. Sebastean Schwarz, Geschäftsführer der UNIKA.

Derzeit finden die 90-minütigen-Vorlesungen des Moduls zweimal wöchentlich statt. Nach den Jahren der Corona-Einschränkungen ist nun endlich wieder eine Präsenzteilnahme möglich. Zudem werden die Lehrveranstaltungen live gestreamt. Abgeschlossen wird das Modul in Göttingen mit einer Klausur in elektronischer Form.

Inhaltlich ist das Modul breit gefächert. Neben der Kenntnisvermittlung zur ernährungsphysiologischen Bedeutung der Kartoffel sowie zur wirtschaftlichen Bedeutung des Kartoffelbaus stehen auch Krankheiten im Kartoffelanbau und deren Bekämpfung auf dem Lehrplan. Ergänzt werden diese Inhalte durch Vorlesungen zu Züchtung und Sorten, Anbau und Düngung, Technik im Kartoffelbau, Qualität von Kartoffeln und Kartoffelprodukten, Lagerung und Verarbeitung von Kartoffeln.

"Zukünftig möchten wir das Modul „Kartoffelproduktion“ allen Interessierten zugänglich machen. Die Abstimmungen dazu laufen bereits“, erklärt Dr. Schwarz die Vorstellungen des Verbandes. „Das Modul zeigt wie spannend und abwechslungsreich die Kartoffelwirtschaft ist. Fachwissen wird vermittelt und aktuelle Fragestellungen diskutiert. Dieses tolle Angebot möchten wir in Zukunft einem breiten Publikum anbieten.“ (Georg- August-Universität Göttingen/UNIKA)

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